Anbringen des Aufklebers an der Buchhandlung Marx durch Projektleiterin Stefanie Fritzsche und Berthold Freitag
Kinder, die in Not geraten, finden künftig in Geschäften der Stadt Zwickau eine Vielzahl von Anlaufstellen, um unkompliziert und ohne Ängste schnelle Hilfe zu erhalten.
Mit einem deutlichen und einheitlichen Aufkleber zeigen Geschäfte und Partner ihre Mitwirkung an dem Projekt „Hilfepunkte“ und setzen somit ein klares Zeichen, sich für den Schutz von Kindern einzusetzen und Ansprechpartner und Helfender zu sein, wenn Kindern etwas auf ihrer Seele brennt.
Dieses Angebot ist primär an Kinder und Jugendliche in Notsituationen gerichtet. Aber es soll ebenso ein unterstützendes Angebot für die Eltern sein. In einer Art „Erziehungspartnerschaft“ können Eltern mit weniger Ängsten ihren Kindern Freiräume bieten und sie in ihren Alltag schicken.
Das Projekt hat zum Ziel, Zivilcourage und bürgerschaftliches Engagement zu entwickeln, Schutz und Hilfe für Kinder zu unterstützen und Wegweiser zu Hilfeinstanzen und sozialen Einrichtungen zu sein.
Die ersten sechs Gewerbetreibenden, die sich am Projekt „Hilfepunkte“ des Landkreises Zwickau beteiligen, sind die HEM Tankstellen von Herrn Springer in der Reichenbacher Straße 142 und Sternenstraße 6; die Santander-Konsumer-Bank AG, Frau Maas, Kornmarkt 7; die Robert-Koch-Apotheke, Frau Kuhnert in der Äußeren Plauenschen Straße 26; die Buchhandlung und Verlag Marx, Herr Freitag, Dr. Friedrichs-Ring 23; die Lernwerkstatt Zwickau e. V., Herr Prof. Dr. Rossin, Wostokweg 33 und die DPFA-Schulen gGmbh, Frau Spielvogel, Peter-Breuer-Straße 5 - 9.
Am 21. Dezember 2010 haben die o. g. Gewerbetreibenden und Institutionen gemeinsam mit der Projektleiterin des Jugendamtes im Landkreis Zwickau, Frau Fritzsche, die ersten Hilfepunkte für Kinder gut sichtbar an Türen und Schaufenstern angebracht.
50 weitere Unternehmen signalisierten großes Interesse und ihre Bereitschaft, ebenfalls als Partner des Projektes zu fungieren und erhalten als Nächste den Hilfepunkt. Dennoch sind die Mitarbeiterinnen des Sachbereiches Kinder- und Jugendschutz über weitere Interessierte und Projektpartner dankbar.