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Gebäude der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Glauchau

02. Juli 2018

Geprägt von kontinuierlicher medizinischer Weiterentwicklung, fachlichem Fortschritt und Standortausbau feiert die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Rudolf Virchow Klinikums Glauchau dieses Jahr das 20jährige Jubiläum.

Die unter der fachlichen Leitung der Psychiatrischen Klinik geführte Rehabilitationseinrichtung für psychisch erkrankte Menschen (kurz: RPK) wurde im Oktober 2008 eröffnet und feiert dieses Jahr bereits das 10jährige Jubiläum.

Herr Chefarzt Dr. med. Dyrk Zedlick leitet die Klinik von Beginn an; er blickt zurück:

"Die Neueröffnung der Klinik - gut zehn Jahre nach der politischen Wende - war Bestandteil eines Dezentralisierungsprogramms für die stationäre psychiatrische Versorgung im Rahmen des ersten Sächsischen Landespsychiatrieplanes. Die Pflichtversorgung für den damaligen Landkreis Chemnitzer Land ging somit vom traditionsreichen Sächsischen Fachkrankenhaus Rodewisch wohnortnah in den Verantwortungsbereich des damaligen Kreiskrankenhauses Glauchau über."

 

Die Entwicklung der psychiatrischen Versorgung ausgehend von der Trägerschaft des Rudolf Virchow Klinikums Glauchau verlief seitdem rasant. So wurde 2007 die Tagesklinik und Institutsambulanz in Limbach-Oberfrohna eröffnet und die Institutsambulanz am Klinikum Glauchau ausgebaut. Ein Jahr später, im Oktober 2008, konnte mit der Rehabilitationseinrichtung für psychisch Kranke (RPK) mit 20 stationären und 25 ganztags-ambulanten Plätzen ein neues Angebot sowohl für die medizinische Rehabilitation als auch der Teilhabe am Arbeitsleben für Westsachsen etabliert werden.

 

2014 wurde unter anderem die Klinik für Psychiatrie für das Modellprojekt "Weiterentwicklung der Versorgung psychisch kranker Menschen" mit dem dfg-Award in der Kategorie "Herausragende Innovation im Gesundheitswesen" ausgezeichnet. Ein Format, bei der die Patienten die komplette Therapie hindurch umfassend betreut werden, wobei die Behandlung weitestgehend in das vertraute Umfeld verlegt wird. Der stationäre Aufenthalt wird dabei so gering wie fachlich notwendig gehalten.

 

Anlässlich der beiden Jubiläen - 20 Jahre Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik sowie 10 Jahre RPK – fand am 15. Juni 2018 in der Aula des Georgius Agricola Gymnasiums ein Fachsymposium statt, bei dem Fachspezialisten der gesamten Bundesrepublik referierten. Dabei wurden allgemeine ethische Fragestellungen, aber auch die Zukunft der Psychiatrie am Allgemeinkrankenhaus und der Rehabilitation diskutiert. Mit einem Rückblick auf die 20-jährige Geschichte wurde  auch die erfolgreiche Arbeit vieler engagierter Mitarbeiter aller Berufsgruppen des Klinikums gewürdigt.

 

Am gleichen Tag wurde ebenso eine Kunstaustellung der Kunstgruppe MAKKE der Psychiatrischen Klinik zum Thema "MAKKE - Rückblick" im Funktionsgebäude der Psychiatrie eröffnet.

 

Die Ausstellung kann noch bis zum 31. August 2018 unter vorheriger Anmeldung unter psychiatrie@klinikum-glauchau.de besichtigt werden.

 

 

In den Anfängen 1998 umfasste die Psychiatrische Klinik 60 stationäre Betten, 20 tagesklinische Plätze und eine Psychiatrische Institutsambulanz am Standort Glauchau.

Aktuell stehen 75 stationäre Betten in Glauchau sowie 40 tagesklinische Plätze aufgeteilt auf die Standorte Glauchau und Limbach-Oberfrohna sowie jeweils eine Institutsambulanz zur weiterführenden ambulanten Versorgung für die Patienten zur Verfügung. Weiterhin gehört die Rehabilitationseinrichtung für psychisch erkrankte Menschen mit 45 Plätzen zum Versorgungsspektrum der psychiatrischen Klinik.

Pro Jahr werden im Durchschnitt 1 850 Patienten durch die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Glauchau versorgt. 

Nahezu 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind gegenwärtig am Rudolf Virchow Klinikum Glauchau für die Psychiatrische Klinik in allen Bereichen beschäftigt.

 

Foto:    © HDR TMK Planungsgesellschaft mbH/Fotografie Linus Lintner

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