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Statistik

30. Oktober 2018

Die vorliegende Abfallbilanz beleuchtet die Menge der 2017 durch den Landkreis Zwickau eingesammelten Abfallarten. Zudem vergleicht sie diese mit den seit 2014 angefallenen Mengen. Somit wurde erstmals der Zeitraum seit des Geltens der einheitlichen Abfallsatzungen für den Landkreis Zwickau betrachtet.

Seit 2014 nimmt die Menge der eingesammelten Abfälle stetig zu. Waren es 2014 noch 91.964 Tonnen, sind 2017 bereits 95.801 Tonnen angefallen. Somit ist das Pro-Kopf-Aufkommen seit 2014 von 282 Kilogramm auf 299 Kilogramm gestiegen.

Die Zusammensetzung dieser Gesamtmenge blieb über den Betrachtungszeitraum dabei annähernd gleich. 41 bis 42 Prozent entfallen auf Restabfall, 20 Prozent auf Altpapier und der Anteil an Verkaufsverpackungen (Leichtverpackungen und Glas) beläuft sich auf 27 bis 28 Prozent. Während der Anteil an Restabfall und Verkaufsverpackungen jährlich abnimmt, ist für Sperrmüll und Bioabfall eine stetige Steigerung zu verzeichnen. Sperrmüll nimmt 2017 bereits einen Anteil von 9,2 Prozent im Vergleich zu 2014 mit 8 Prozent ein. Beim Bioabfall ist der Anteil von 1,7 Prozent in 2014 auf 2,4 Prozent in 2017 gestiegen.

2017 waren 44.335 Einwohner und somit fast doppelt so viele, wie 2014, an die kommunale Bioabfallsammlung angeschlossen. Dies entspricht einem Anschlussgrad von 13,8 %. Angesichts der Bedeutung der umweltverträgliche Verwertung von Bioabfällen ist dies noch immer zu gering. Daher gilt es, auch in den nächsten Jahren weitere Einwohner des Landkreises von der Getrenntsammlung der Bioabfälle zu überzeugen. Die intensive Abfallberatung und Öffentlichkeitsarbeit auf diesem Gebiet werden daher fortgeführt.

Die Abfallbilanz gibt zudem Auskunft über Herkunft und Verbleib der Abfallarten. Sie kann unter Downloads der Abfallwirtschaft heruntergeladen werden.

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