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15. März 2016

Die Aufnahme und Betreuung vieler Flüchtlinge und Asylbewerber stellt den Freistaat Sachsen auch im Jahr 2016 vor große Herausforderungen, die nur durch das Zusammenspiel vieler gesellschaftlicher Kräfte gemeistert werden können.

Dazu gehören neben den staatlichen Institutionen sowie den hauptamtlichen Strukturen der Verbände und Vereine auch zahlreiche neue ehrenamtliche Projekte vor Ort. Um dieses Engagement zu unterstützen und zu würdigen, legt der Freistaat Sachsen wiederum ein Sonderprogramm auf.

In Anlehnung an das bewährte Verfahren nach der Richtlinie "Wir für Sachsen" können Ehrenamtliche im Bereich der Flüchtlingshilfe eine pauschale Aufwandsentschädigung von bis zu 40 EUR erhalten.

Folgende wesentliche Kriterien kommen zur Anwendung:

Antragsberechtigte Projektträger

  • Vereine, Verbände und Stiftungen, soweit sie als gemeinnützig anerkannt sind
  • Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen sowie deren Untergliederungen
  • Kirchgemeinden, Religionsgemeinschaften
  • Kommunen (Landkreise, Kreisfreie Städte, Gemeinden, Gemeindeverbände)

Persönliche Voraussetzungen

  • Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt in Sachsen
  • Engagement von mindestens 20 Stunden monatlich
  • keine Förderung für denselben Zweck oder Zeitraum vom Projektträger aus anderen Förderprogrammen des Freistaates oder von sonstigen Dritten
  • keine hauptamtliche Beschäftigung, kein Freiwilligendienst, kein bezahltes Praktikum beim Projektträger

Geförderte Tätigkeiten

  • Maßnahmen der Willkommenskultur, des gegenseitigen Kennenlernens, des friedlichen Zusammenlebens und der Konfliktbewältigung
  • Vermittlung kultureller Werte und gesellschaftlicher Normen
  • Sammlung, Aufbereitung und Ausgabe von Sachspenden
  • Vermittlung von Sprachkenntnissen, Übersetzungsleistungen
  • soziale und kulturelle Betreuung
  • Durchführung zusätzlicher sportlicher Projekte und Veranstaltungen (in Erweiterung des regulären Trainings- und Wettkampfbetriebes)
  • Begleitung der Flüchtlinge zu Behörden, Einrichtungen und medizinischen Behandlungen
  • sonstige Integrationsmaßnahmen

Nicht förderfähig

  • politische und religiöse Aktivitäten
  • Verfahrens- und Rechtsberatung
  • Maßnahmen der Integration in Arbeit und Beruf


Antragsfrist

  • endet für den Antragszeitraum Januar bis Dezember 2016 am 31. März 2016
  • endet für den Antragszeitraum Juli bis Dezember 2016 am 30. Juni 2016

Antragsstellung

Bürgerstiftung Dresden
Bartelsplatz 2
01309 Dresden

Telefonische Rückfragen

  • 0351 3158150
  • 0351 3158163
  • 0351 5645646

Hinweise sowie Formulare

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