Netzwerk zur Förderung des Kindeswohls
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Netzwerk zur Förderung des Kindeswohls

Das Netzwerk zur Förderung des Kindeswohls
  • Auftrag und Ziele des Netzwerkes
Durch die Vernetzung von Berufsgruppen, Institutionen/Einrichtungen, Behörden/Ämtern,
  • welche mit schwangeren Frauen/werdende Väter/Familien mit Kindern bis zum 6. Lebensjahr zusammenarbeiten, sollen frühzeitig bei Eltern Unterstützungsbedarfe erkannt und Eltern durch Information, Beratung und passgenaue Unterstützung/Hilfeleistung in Ausübung ihrer Erziehungsverantwortung unterstützt werden (Frühe Hilfen = präventiver Kinderschutz).
  • welche mit Kindern oder Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr zusammenarbeiten, sollen frühzeitig Entwicklungsdefizite, Hilfs- und Unterstützungsbedarfe erkannt werden und in Zusammenwirken mit den Eltern die gesundheitliche/persönliche Entwicklung des Kindes/Jugendlichen gefördert und gestärkt werden.
  • welche mit Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr zusammenarbeiten, sollen in Ihren Kompetenzen gestärkt werden, um Sie vor negativen Einflüssen (z.B. Sucht, Drogen, Medien, Mobbing, ...) Widerstandsfähiger zu machen. (erzieherischer Kinder- und Jugendschutz/Gesundheitsförderung)
  • welche mit Kindern/Jugendlichen bis zum 18.Lebensjahr zusammen-arbeiten, sollen bei (Verdacht auf) Gefährdung des Kindeswohls, möglichst in Einvernehmen mit den Eltern, Schutzmaßnahen zum Wohle des Kindes/Jugendlichen getroffen werden. (intervenierender Kinderschutz).
Die Umsetzung umfasst, dass sich
  • die Fachkräfte in ihren sozialräumlichen Bezügen kennenlernen, sich gegenseitig zu ihren Angeboten/Leistungen und Unterstützungsmöglichkeiten als auch Grenzen der Zusammenarbeit austauschen und Verfahren der Zusammenarbeit entwickeln und dazu sich abstimmen. (sozialräumliche Netzwerkarbeit)
  • die Berufsgruppen, Institutionen/Behörden/Ämter themenspezifisch vernetzen bzw. bestehende Vernetzungsaktivitäten genutzt werden.
  • die Berufsgruppen Handlungssicherheit erlangen bei dem Erkennen von psychosozialen Unterstützungsbedarfen bei (werdenden) Eltern.
  • die Berufsgruppen Handlungssicherheit erlangen bei dem Erkennen von Entwicklungsauffälligkeiten/-defiziten bei Kindern und Jugendlichen.
  • dass die Berufsgruppen Eltern für Hilfen und zur Zusammenarbeit mit anderen Leistungsanbietern aufzuschließen und zur Annahme motivieren.
  • die Berufsgruppen Handlungssicherheit erlangen, wenn kein Einvernehmen mit den Eltern zum Wohle des Kindes zu erreichen ist und die notwendigen gesetzlichen/vereinbarten Schritte zum Schutz des Kindes/Jugendlichen gegangen werden.
  • die Angebotslandschaft zur (frühzeitigen) Unterstützung von (werdenden) Familien mit Kindern bis zum 18. Lebensjahr durch Vernetzung und Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe- und
    • Koordinierungsstelle
    Die Koordinierungsstelle ist zentraler Knoten des „Netzwerkes zur Förderung des Kindeswohls". Dabei leistet sie keine Einzelfallhilfe für Kinder/Jugendliche oder Familien, sondern ist ein Anlaufpunkt für
    • Berufsgruppen (Fachkräfte)/Ehrenamtliche, die mit schwangeren Frauen, werdenden Vätern sowie mit Kinder/Jugendlichen und deren Eltern zusammenarbeiten,
    • Bürgerinnen und Bürger.
    Zu ihren Aufgaben gehören:
    • Anlauf- und Vermittlungsstelle zu familien-/unterstützenden Angeboten im Landkreis Zwickau und Entgegennahme von Hinweisen möglicher Gefährdungen des Kindeswohls und Weiterleitung an den zuständigen Sozialarbeiter
    • Netzwerkarbeit zu Frühe Hilfen und Kinderschutz
    • Fachberatung als insoweit erfahrene Fachkraft für Berufsgeheimnisträger, Berufsgruppen die mit Kindern/Jugendlichen außerhalb der Kinder- und Jugendhilfe zusammenarbeiten, zu Verfahrensweisen zum Schutz des Kindes/Jugendlichen
    • Konzeptionelle Arbeit
    • Information und Erstellung/Pflege von Handreichungen für Fachkräfte und (werdende) Eltern/Familien
    • Abschluss von Vereinbarungen und Kooperationen zum Kinderschutz und Netzwerkarbeit
    • Fort- und Weiterbildung zu Frühen Hilfen und Kinderschutz für Fachkräfte und Ehrenamtliche
    • Öffentlichkeits- /Lobbyarbeit/Berichtswesen/Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe- und Sozialplanung
    Sozialplanung/Gesundheitsberichterstattung bedarfsgerecht weiterentwickelt.

Voraussetzungen:


  • Fachbeirat
Im Februar 2008 trat der Fachbeirat des „Netzwerkes zur Förderung des Kindeswohls" zu seiner 1. Sitzung zusammen. Im Frühjahr 2015 wurde der Fachbeirat, um weitere Professionen ergänzt. Die 21 berufenen Mitglieder vertreten die unterschiedlichen Bereiche und Berufsgruppen, die auf Grund Ihrer Arbeit mit Kindern/Jugendlichen und Familien eine wesentliche Rolle im Netzwerk einnehmen. Neben der themenbezogenen Arbeit soll der Fachbeirat entsprechend seiner professionsbezogenen Fachlichkeit die inhaltlichen Entwicklungen des Netzwerkes begleiten, beratend unterstützen und steuern. Damit obliegt dem Fachbeirat die inhaltsbezogene „Draufsicht" und fachliche Unterstützung in der Umsetzung. Weiterhin soll der Fachbeirat dazu beitragen, die Akzeptanz des „Netzwerkes zur Förderung des Kindeswohls" in seinen Entwicklungen im öffentlich-regionalpolitischen Raum zu befördern und zu stärken. Wesentlich scheint es, dass die thematischen Entwicklungen rund um das Thema Kindeswohl und Frühen Hilfen/Familienförderung kontinuierlich kommuniziert werden und die Mitglieder des Fachbeirats als Multiplikator agieren. Demnach obliegen dem Fachbeirat, welcher in der Regel zu zwei Sitzungen im Jahr zusammenkommt, folgende Aufgaben:
  • Abstimmungs- und Koordinationsinstanz
  • Beratung und Bearbeitung von inhaltlichen Arbeitsschwerpunkten
  • Mitwirkung bei der Bearbeitung inhaltlicher Fragestellungen/Arbeitsschwerpunkten aus dem Netzwerk in (berufsübergreifenden) Arbeitsgruppen/Gesprächsrunden
  • Erarbeitung fachlicher Empfehlungen
  • Beschlussfassung von Arbeitsergebnissen/Empfehlungen
  • Begleitung der Koordinatoren bei der fachlichen und inhaltlichen Ausgestaltung des Netzwerkes
  • Wissens-/Transfer von Arbeitsergebnissen in die Berufsfelder (Multiplikator)
  • Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit
  • Informationsbeschaffung

Name: Katja Ahlers
Stellenbezeichnung:Netzwerk Kindeswohl - Koordinatorin
Telefon: 0375 4402-23272
E-Mail:kindeswohl@landkreis-zwickau.de
Hausanschrift
Postanschrift
Name: Jens Voigtländer
Stellenbezeichnung:Netzwerk Kindeswohl - Koordinator
Telefon: 0375 4402-23270
E-Mail:kindeswohl@landkreis-zwickau.de
Hausanschrift
Postanschrift
Name: Denise Schmeißer
Stellenbezeichnung:Netzwerk Kindeswohl - Koordinatorin
Telefon: 0375 4402-23271
E-Mail:kindeswohl@landkreis-zwickau.de
Hausanschrift
Postanschrift
§§ 1 Abs. 4 und 3 KKG in Verbindung mit § 81 SGB VIII
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