Datenschutzbeauftragter
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Aufgaben eines Datenschutzbeauftragten
Artikel 33 der Sächsischen Verfassung garantiert jedermann das Recht, über die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten selbst zu bestimmen. Diese dürfen ohne freiwillige und ausdrückliche Zustimmung der berechtigten Person nicht erhoben, gespeichert, verwendet oder weitergegeben werden. In dieses "Recht auf informationelle Selbstbestimmung" darf nur durch Gesetz oder aufgrund eines Gesetzes eingegriffen werden.

Nach § 11 Sächsisches Datenschutzgesetz hat der behördliche Datenschutzbeauftragte die Aufgabe, die öffentliche Stelle bei der Ausführung datenschutzrechtlicher Vorschriften zu unterstützen. Dazu gehören insbesondere
  • die Überwachung der Einhaltung der Datenschutzvorschriften bei der Planung, Einführung und Anwendung von automatisierten Datenverarbeitungsverfahren
  • die Unterrichtung der bei der Datenverarbeitung tätigen Personen über Datenschutzvorschriften und - Erfordernisse in ihrem Tätigkeitsbericht
  • die Führung und Aktualisierung des Verzeichnisses automatisierter Verarbeitungsverfahren ( § 10 Abs. 1 und 3, auf Antrag im Einzelfall ist jedermann Einsicht in die Unterlagen mit den Angaben nach § 10 Abs. 1 S. 2 Nrn. 1 bis 7 zu gewähren) sowie
  • die Durchführung der Vorabkontrolle nach § 10 Abs. 4; dabei hat er sich in Zweifelsfällen nach vorheriger Unterrichtung des Leiters der öffentlichen Stelle an den Sächsischen Datenschutzbeauftragten zu wenden.
Die Datenschutzbeauftragte hat zudem konkrete Maßnahmen zu initiieren und zu unterstützen, die dem Schutz personenbezogener Daten dienen. Dazu zählt die Förderung und Weiterentwicklung von Datenschutz- und Datensicherheitskonzepten zur Umsetzung organisatorisch-technischer Maßnahmen im Sinne von § 9 Bundesdatenschutzgesetz (Zutritts-, Zugangs-, Zugriffs-, Weitergabe-, Eingabe-, Auftrags- und Verfügbarkeitskontrolle sowie Trennungsgebot).

Die Datenschutzbeauftragte erfüllt folgende formale Funktionen:
  • Ansprechpartnerin für Bürger in Datenschutzfragen und bei Beschwerden
  • Hinwirken auf Maßnahmen bei Datenschutzverstößen
  • verwaltungsinterne Kontroll- und Initiativfunktion
  • Beratung und Unterstützung der Leitungsebenen bei allen den Datenschutz berührenden Vorhaben
  • Weiterentwicklung kommunaler Datenschutzkonzepte und Förderung der datenschutzgerechten Qualifizierung der Mitarbeiter der Landkreisverwaltung
  • Verpflichtung neuer Beschäftigter auf das Datengeheimnis
  • Information und Beratung der Beschäftigten des Landratsamtes
  • Führung des Verfahrensverzeichnisses
  • Durchführung von Vorabkontrollen bei Einführung neuer Informationstechnik
  • Zusammenführung mit anderen Datenschutzverantwortlichen und Kontrollbehörden
Als Beschäftigte der Kreisverwaltung ist die zuständig für das gesamte Kreisgebiet und für alle hier lebenden und arbeitenden Personen. Sie ist dem Landrat direkt unterstellt, arbeitet weisungsfrei, parteiunabhängig und organisiert ihre Arbeit selbst.

Ihre Zuständigkeiten erstrecken sich auf folgende Bereiche:
  • für Bürger, deren personenbezogene Daten im Landratsamt verarbeitet werden
  • für die Landkreisverwaltung, Eigenbetriebe und nachgeordnete Einrichtungen
  • für den Kreistag und seine Ausschüsse
Termine nach Absprache
E-Mail:

datenschutz@landkreis-zwickau.de

Stellenbezeichnung:stellvertretender Datenschutzbeauftragter
Telefon: 0375 4402-21652
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