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Andreas Häckel, Leiter des BSZ, Tobias Habermann, Leiter des Amtes für Planung, Schule, Bildung und Frank Lorenz, zuständiger Fachlehrer bei der Besichtigung der Werkstatt für die Ausbildung Fahrzeuglackierer und Maler

07. November 2018

Die Bauarbeiten am Technikum II des Beruflichen Schulzentrums für Bau- und Oberflächentechnik des Landkreises Zwickau, die im August 2017 begannen, sind abgeschlossen.

Ziel der investiven Maßnahme war es, die energetischen Eigenschaften der gesamten Gebäudehülle und der Haustechnik zu verbessern.

Der Leiter des Berufsschulzentrums Andreas Häckel und der Leiter des Amtes für Planung, Schule, Bildung Tobias Habermann nahmen sich nach Ende der Arbeiten die Zeit, diese gemeinsam zu besichtigen und auszuwerten. Der Schulleiter zeigt sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. "Ich freue mich neben den energetischen Maßnahmen ganz besonders über die neuen Unterrichtsmittel. So kann jetzt auch in den Werkstätten mittels digitaler Wandtafeln Wissen vermittelt werden."

 

Für den Schulamtsleiter sind die Einsparungen wichtig, die die Investition in den kommenden Jahren bringen wird. "Ich gehe davon aus, dass die vom Landkreis realisierten Maßnahmen in den kommenden Jahren die Energiekosten um die Hälfte senken werden.", so sein Ausblick.

 

Folgende Umbauten erfuhr das Technikum II in den vergangenen Monaten:

 

  • Um eine Reduktion des Primärenergieverbrauches gemäß den Anforderungen der seit 1. Januar 2016 geltenden Energieeinsparverordnung zu erreichen, wurden neue Fenster und Außentüren und zusätzlicher Sonnenschutz eingebaut, die Außenwand- und Fundamentbereiche besser gedämmt, die Kältebrücken in Anschlussbereichen Dach/Außen- und Innenwände saniert, die energetischen Eigenschaften der Haustechnik verbessert und die gesamte Beleuchtungsanlage auf LED umgestellt.
  • Es wurden neue Brennwerttechnik in Kombination mit einer Gas-Wärmepumpe, Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung und Heizregister zur Erwärmung angesaugter Luft sowie Multifunktionsspeicher zur Warmwasserbereitung und Beheizung eingebaut. 
  • Die Verbesserung der Raumakustik stand ebenfalls auf der Agenda. Dieser wurde erreicht, indem Schallbrücken zwischen den Unterrichtsräumen entfernt wurden. Die konstruktive Anbindung der Trennwände an Dach-und Außenwandkonstruktion wurde optimiert. Gleichfalls konnte die Schallimmission der Lackierkabine durch den Einbau einer Schalldämpfereinrichtung an der Zuluft-Öffnung und eines Frequenzumformers verringert werden.
  • In Abstimmung mit dem Prüfingenieur für Brandschutz wurden die Vorgaben des Brandschutzkonzeptes des Objektes parallel zur energetischen Maßnahme weiter umgesetzt. Dazu gehörten der Einbau weiterer Brandwände, die Erweiterung der Brandmeldeanlage einschließlich Aufschaltung sowie die Sanierung von Wanddurchgängen der Bestands-Lüftungsanlage und der Bestands-Elektroanlage.
  • Gleichzeitig erhielt das Objekt eine digitale Schließanlage und ein zusätzliches Lager für Unterrichtsmittel. Aufgrund des festgestellten Verwitterungszustandes wurde außerdem die gesamte Dachhaut auf den Ausbildungshallen saniert.

Das gesamte Objekt wurde mit neuen Möbeln und neuen Unterrichtsmitteln ausgestattet.

 

Die gesamte Investition beläuft sich auf rund 1,3 Mio EUR - Bereich Bau, wovon rund 1,1 Mio. EUR förderfähig sind. Der Fördersatz beträgt 100 Prozent.

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