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Auftaktberatung der Fokusgruppe "InduCult2.0"

07. Dezember 2016 Glauchau

Am 29.11.2016 fand das Auftakttreffen der regionalen Fokusgruppe „Lebendige Industriekultur im Landkreis Zwickau“ in der ehemaligen Tuchfabrik Gebr. Pfau in Crimmitschau statt.

Der Landkreis Zwickau hatte zur Gründung dieser Fokusgruppe Vertreter und Vertreterinnen der Wirtschaft, Tourismus, Kultur und Bildung eingeladen. Gemeinsames Ziel ist es, sich mit der regionalen Industriekultur auseinanderzusetzen, um deren Potentiale für unsere Region zu identifizieren und nutzbar zu machen.

Während der Auftakt-Werkstatt in der Tuchfabrik setzten sich die Teilnehmer/Teilnehmerinnen zunächst mit dem schillernden Begriff der Industriekultur auseinander: Was verbinden wir mit Industriekultur im Landkreis Zwickau? Welche Orte der Industriekultur kennen wir? Welche industriekulturellen Schätze und versteckten Potentiale gibt es in der Region? Bei der Folgeberatung im Frühjahr 2017 werden dann konkrete Aktionsmöglichkeiten im Vordergrund stehen.

Die Ergebnisse der ersten Beratung fließen in ein Argumentationspapier ein, das in den nächsten Wochen erstellt wird. Es soll den Mehrwert von Industriekultur für die Region thematisieren. Zu einem späteren Zeitpunkt wird die Fokusgruppe die Entwicklung von Aktionsplänen und einem Strategiepapier unterstützen, die für die Region in Planung sind.

Die Fokusgruppe im Landkreis Zwickau entsteht – parallel zu ähnlichen Fokusgruppen in anderen Regionen Mitteleuropas – innerhalb des EU-Projektes InduCult2.0 „Lebendige Industriekultur abseits der Metropolen“. Das Projekt läuft bis Mai 2019 und bringt zehn mitteleuropäische Partner zusammen, um Industriekultur gezielt als regionales Identitätsprofil zu etablieren. Dafür testen sie innovative Ansätze, wie industrielle Vergangenheit (Museen), Gegenwart (Unternehmen) und Zukunft (Schulen) besser miteinander verknüpft werden können.

InduCult2.0 wird aus dem EFRE-Fonds gefördert im Rahmen des Kooperationsprogrammes CENTRAL EUROPE. Des Weiteren unterstützen die Kulturstiftung und das Innenministerium des Freistaates Sachsen den Landkreis.

Weitere Informationen zum Projekt (Englisch) finden Sie unter www.interreg-central.eu/InduCult2.0.

Wenn Sie Fragen zum Projekt haben, können Sie sich gern unter der Emailadresse inducult2.0@landkreis-zwickau.de an uns wenden.

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