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20. April 2017

In verschiedenen Städten des Landkreises Zwickau haben seit Anfang März mehrere Integrationsberatungsstellen als Unterstützungsangebot für Migranten, Helfer und Institutionen ihre Tätigkeit aufgenommen.

Damit setzt das Landratsamt das im vergangenen Jahr erarbeitete und im Sozialausschuss des Kreistages bestätigte Beratungs- und Betreuungskonzept zur Integration von Migranten um. Die durch den Freistaat Sachsen geförderten Integrationsberatungsstellen (IBS) werden in Partnerschaft mit der jeweiligen Stadtverwaltung bzw. einem gemeinnützigem Träger vor Ort umgesetzt.

Das Angebot richtet sich an alle Menschen mit Migrationshintergrund, Bürger, Helfer und Vertreter von Institutionen im Landkreis Zwickau. Insbesondere neu anerkannte Flüchtlinge und Asylberechtigte brauchen oft umfangreiche Unterstützung bei Alltagsfragen und im Umgang mit Behörden. Die Sozialarbeiter in den Beratungsstellen bieten hierfür fachlich kompetente Unterstützung.

Sie arbeiten gemeinsam mit kommunalen Integrationskoordinatoren. Diese sind Ansprechpartner für Bürger der jeweiligen Kommune, Vertreter der Kommunalpolitik, Institutionen, Bildungseinrichtungen und Unternehmer sowie für Vereine und ehrenamtlich Engagierte. Die Koordinatoren agieren als Vermittler zwischen den Akteuren innerhalb der Städte und Gemeinden. Durch Aufbau kommunaler Netzwerke soll die Integration von Migranten in allen Bereichen erleichtert und etwaigen Konflikten vorgebeugt werden. Die Koordinatoren haben in Zwickau, Glauchau und Limbach-Oberfrohna ihre Tätigkeit aufgenommen, weitere sollen folgen.

Die Integrationsberatungsstellen sind zugleich ein Ort der Begegnung und bieten Raum für Veranstaltungen. Die ersten Veranstaltungen befinden sich bereits in Vorbereitung. Zudem bieten die meisten Beratungsstellen Platz für Schulungen und machen Angebote zur Freizeitgestaltung.

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