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01. Januar 2018

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz hat entschieden, ab 01.01.2018 die Gebühren für die Trichinenuntersuchung bei Wildschweinen befristet zu übernehmen. Voraussichtlich gilt die Regelung bis Ende 2019. Jagdausübungsberechtigte werden ab sofort nicht mehr finanziell belastet bei der Abgabe der Trichinenproben in den Annahmestellen des Landkreises Zwickau.

Hintergrund:

Die hohen Wildschweinbestände, die sich seit Anfang der 90iger Jahre nahezu verdreifacht haben, stellen beim Eintrag und bei der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) einen wesentlichen Risikofaktor dar. Mit dieser Regelung soll die Abschussquote von Wildschweinen erhöht werden als ein Baustein der Seuchenbekämpfung.

Die Tierseuche ASP ist 2014 aus Osteuropa in die EU eingebrochen und breitet sich seitdem in den baltischen Staaten und Polen weiter aus. 2017 kam es auch in Tschechien zu einem lokalen Ausbruch.

Empfänglich für die Seuche sind in Europa ausschließlich Haus- und Wildschweine. Der Mensch ist für das Virus nicht empfänglich.

Hauptüberträger der Seuche sind infizierte Schweine und Erzeugnisse, die aus infizierten Schweinen hergestellt wurden.

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