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Fotocollage InduCult2.0

25. Juli 2016 Glauchau

Im Juni startete das CENTRAL-EUROPE-Projekt InduCult2.0, geleitet vom Landkreis Zwickau. Bis 2019 arbeiten in InduCult2.0 zehn mitteleuropäische Partner daran, Industriekultur gezielt als regionales Identitätsprofil zu etablieren.

Im Juni startete das CENTRAL-EUROPE-Projekt InduCult2.0, geleitet vom Landkreis Zwickau. Bis 2019 arbeiten in InduCult2.0 zehn mitteleuropäische Partner daran, Industriekultur gezielt als regionales Identitätsprofil zu etablieren. Dafür testen sie innovative Ansätze, wie industrielle Vergangenheit (Museen), Gegenwart (Unternehmen) und Zukunft (Schulen) besser miteinander verknüpft werden können.

Die Partner haben folgende Aufgaben im Blick:

  • das Konzept „Lebendige Industriekultur" in Mitteleuropa bekannt zu machen und zu etablieren;
  • die spezifische Kultur in Industrieregionen zu stärken und als Standortfaktor zu nutzen;
  • den Pioniergeist in Industrieregionen wiederzubeleben.

InduCult.2.0 schließt direkt an europäische Vorgängerprojekte an. Zuletzt hatte der Landkreis SHIFT-X geleitet, das sich mit der In-Wertsetzung von Industrieerbe beschäftigte. InduCult2.0 ist so angelegt, dass es laufende Aktivitäten im Landkreis sowie in der Region Chemnitz bestmöglich ergänzt. Dafür arbeitet das Landratsamt im Rahmen seiner Wirtschaftsförderung eng mit den Industriekultur-Akteuren der Region zusammen. So sind der Museumsverbund, die Tourismusregion Zwickau, die Hochschulen, die IHK, die Wirtschaftsförderer des Landkreises und der Nachbarlandkreise sowie die Stadt Chemnitz bereits seit der Projektvorbereitung eingebunden.

Lebendige Industriekultur bietet sich als Konzept vielerorts in Mitteleuropa an. Aus diesem Grund gehören neben dem Landkreis Zwickau die Stadt Leoben (Österreich), der Regionalverband lokaler Aktionsgruppen Karlsbad (Tschechische Republik), die Kammer für Industrie, Handel, Handwerk u. Landwirtschaft Padua (Italien), Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kranj (Slowenien), der Landkreis Sisak-Moslavina (Kroatien), die Woiwodschaft Oppeln (Polen), das Kompetenzzentrum für Community Development (Belgien) zur Partnerschaft. Außerdem wird das Projekt von zwei wissenschaftlichen Einrichtungen – der Universität Graz (Österreich) und dem Leibniz-Institut für Länderkunde (Deutschland) – unterstützt.

Die Zusammenarbeit mit den Partnern aus anderen Ländern nutzt der Landkreis, um Ideen und Erfahrungen zu sammeln. Auch können die Partner gemeinsam dem Thema auf nationalen und europäischen Ebenen mehr Gewicht verleihen.

Die transnationale Auftaktveranstaltung von InduCult2.0 findet am 12. und 13. Oktober 2016 in Leoben, Österreich, statt.

InduCult2.0 wird aus dem EFRE-Fonds gefördert im Rahmen des Kooperationsprogrammes CENTRAL EUROPE. Das Innenministerium des Freistaates Sachsen und das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur haben den Landkreis bei der Projektbeantragung begleitet und unterstützt.

Die Ansprechpartner für das Projekt sind:

Carsten Debes
Leitung
Telefon: 0375 440225114
E-Mail: carsten.debes@landkreis-zwickau.de

Olaf Kretschel
Finanzkoordinator

Gina Zimmermann
Sachbearbeiter

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