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Michaela List während des Pleinairs im Mai 2018 in Waldenburg

Februar bis April in Werdau

Ab 8. Februar 2019 bis 19. April 2019 ist in der Galerie des Landkreises Zwickau im Verwaltungszentrum Werdau, Königswalder Straße 18, eine Ausstellung der Wildenfelser Künstlerin Michaela List zu sehen.

Sie wurde 1965 in Zwickau geboren, lernte bei Klaus Matthäi das Zeichnen und studierte von 1985 bis 1991 an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein/Halle bei Professor Hubert Knittel Keramikdesign. Seit 1991 ist sie freiberuflich tätig, gestaltet Designentwürfe und unterstützt künstlerisch soziokulturelle Einrichtungen. Ab 1993 erfolgte eine verstärkte Hinwendung zur Malerei und es entstehen keramische Einzelstücke von Gefäßen und Objekten. In den letzten Jahren führte sie erfolgreich Projekte mit Kindern zu den Themen Sinneserfahrung, Naturbewahrung und Kunst durch. Ihre künstlerischen Leistungen fanden seit 1991 in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland Anerkennung. Es folgten verschiedene Auszeichnungen, wie 1991 der Westerwaldpreis für Keramik und 1994 der Sächsische Staatspreis für Design. 2007 erhielt sie den Christoph-Graupner-Kunstpreis des Landkreises Zwickau.

 

Arbeiten von Michaela List befinden sich unter anderen in den Sammlungen des Keramikmuseums Westerwald, im Kunstgewerbemuseum Hamburg, im Sächsischen Staatsministerium für Justiz, im Landratsamt des Landkreises Zwickau und in der Sparkasse Vogtland in Auerbach.

 

Michaela List lebt und arbeitet in Wildenfels bei Zwickau und ist in der Kunstszene der Zwickauer Region durch ihre in klaren Farbharmonien aufgebauten und der vom Licht geführten atmosphärischen Stimmungen getragenen Landschaftsbildern bekannt. In ihren Arbeiten finden sich Grundzüge einer feierlichen Wehmut, die sich in den Darstellungen von dämmrigen, warmen Herbstabenden, novembernebeligen Teich- und Parklandschaften und in düsteren frosterstarrten Wintertagsbildern wieder. Diese Werke sind aber ebenso erfüllt vom stillen Jubel, von Ausdruck froher Erwartung, Hoffnung und Zuversicht im Anblick der Morgenfrühe, vom Abendfrieden, von Heimkehrstimmung und dem Wissen um Geborgenheit. Aber auch die vielfältigen Formen der Entfremdung werden in ihren Arbeiten thematisiert: Gleichgültigkeit, Verlust an Solidarität und Gemeinsinn, Einschränkung der persönlichen Freiheit werden zu Kassandrarufen der Künstlerin.

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