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Auf dem Foto zu sehen - Beigeordneter und Zimmermann stoßen auf das weitere Gelingen des Bauwerkes an.

12. Dezember 2018

Nach nur vier Monaten Bauzeit konnte der Beigeordnete des Landkreises Zwickau Carsten Michaelis in windiger Höhe den letzten symbolischen Nagel in die Dachkonstruktion der künftigen Zweifeld-Sporthalle des Gymnasiums am Sandberg in Wilkau-Haßlau einschlagen.

Träger des Gymnasiums ist der Landkreis Zwickau.

 

Die spezielle Dachkonstruktion im Binderbausystem ermöglicht es, dass diese Halle ohne zusätzliche Stützen auskommt. Die Spannweite der Binder beträgt rund 24 Meter. Den unentbehrlichen Richtspruch trug Zimmermann André Phillipp vor. Diesen richtete er an alle, die bisher die Arbeiten an diesem Objekt vorangetrieben haben. So dankte er den Verantwortlichen der Landkreisverwaltung, der Schule sowie den Planern und Bauleuten.

 

Den sinnbildlichen Akt beendete ein Prosit auf das weitere gute Gelingen des Bauwerkes und dem Zerschlagen der Gläser der beiden Akteure.

 

Der Neubau der Zweifeld-Sporthalle ist für die künftige ordnungsgemäße Absicherung des gesamten Schulsports des Gymnasiums "Am Sandberg" in der Stadt Wilkau-Haßlau erforderlich. Die jetzige Einfeld-Sporthalle - Baujahr 1978 - befindet sich in einem baulich sehr bedenklichen Zustand und eine Sanierung ist unwirtschaftlich.

 

Im Juni 2016 beschloss der Kreistag des Landkreises Zwickau den Neubau der Zweifeld-Sporthalle im Rahmen aller Landkreismaßnahmen "Brücken in die Zukunft". Gleichzeitig schafft diese Investitionsmaßnahme für die Stadt Wilkau-Haßlau die Voraussetzung, ihr Sportstättenkonzept effektiv umzusetzen.

 

Die Grundsteinlegung für die neue Sporthalle, die sich in das bestehende Gesamtensemble der Schulanlage kosten- und nutzungsoptimiert integriert, fand am 15. August 2018 im Beisein von Kultusminister Piwarz und rund 100 Gästen statt. Ihre nachhaltige und wirtschaftliche Bauweise steht unter dem Leitgedanken der Inklusion und Barrierefreiheit, so sind alle Funktionen ebenerdig.

 

Der freistehende Neubau mit einer Gesamtlänge von ca. 46,5 Metern und einer Breite von 35,5 Metern befindet sich im Bereich des ehemaligen Schulparkplatzes und umfasst zwei optisch voneinander absetzende Gebäudeteile, d. h. großer Hallenkörper mit Satteldach und ein vorgelagerter flacher Sozialtrakt mit Pultdach.

 

Die Gesamtkosten betragen über 3 Mio. EUR. Die Fördermittel belaufen sich auf 75 Prozent. Die Fertigstellung ist für den Dezember 2019 geplant.

 

Bild: Beigeordneter und Zimmermann stoßen auf das weitere Gelingen des Bauwerkes an. 

Foto: Ralph Köhler

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