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10. Mai 2019

Die Prüfungen der zukünftigen Jäger sind für dieses Jahr erfolgreich abgeschlossen, informiert die untere Jagdbehörde des Landkreises Zwickau. In den vergangenen zwei Monaten wurden 64 Jägeranwärter geprüft, wovon 85 Prozent ihren Jägerschlag und Jägerbrief erhielten.

Seitens der Behörde wird eingeschätzt, dass der Großteil der "Prüflinge" mit einer ausgesprochen guten Ausbildung und hohem Fachwissen in das sogenannte "grüne Abitur" gingen. Ihre Kenntnisse zu den Prüfungsthemen Wildtierbiologie, Verbraucherschutz, Waffen- und Jagdrecht mussten sie sich zuvor in mindestens 120 Stunden Unterricht theoretisch und praktisch aneignen.

 

Die beste Teilnehmerin mit null Fehlern in der schriftlichen Prüfung kam von der Jagdschule Westsachsen und der beste Teilnehmer von der Jagdschule Zwickau. Alle ortsansässigen Jagdschulen brachten ausgezeichnete Leistungen hervor.

 

Die Prüflinge wurden von der gesamten Prüfungskommission zur Weidgerechtigkeit und zum Brauchtum auf Herz und Nieren geprüft, um für die Wildhege, Wildbestandsregulierung und Seuchenbekämpfung vorbereitet zu sein. Für den "zugelassenen" Nachwuchs heißt es nun, sich mit Hilfe erfahrener Jäger der tierschutzgerechten Bejagung sowie dem Wald- und Landschaftsbau zu widmen.

 

Die rapide Vermehrung des Schwarzwildes bringt Probleme mit sich, die die Landwirte, Jäger und Waldbesitzer am deutlichsten zu spüren bekommen, auf deren Flächen die nahrungssuchenden Tiere Schäden verursachen. Die Wildschweine haben aber auch längst die Städte besiedelt und verursachen in diesem befriedeten Bereich immer mehr Probleme. Auch sind die schweren Verkehrsunfälle mit Schwarzwildbeteiligung angewachsen.

 

Zur Lösung der genannten Herausforderung ist der Landkreis mit Blick auf die guten Prüfergebnisse gut aufgestellt, heißt es aus der unteren Jagdbehörde.

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