1. Hauptnavigation
  2. Navigation der aktiven Seite
  3. Inhalt der Seite

03. August 2021 Sachsen

Sachsen errichtet drei Schutzkorridore zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP).

Schutzkorridore

Sachsen errichtet drei Schutzkorridore zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP).

Im Westen in den Landkreisen Nord- und Mittelsachsen, mit Brandenburg entlang der gemeinsamen Ländergrenze im Norden und parallel zum Verlauf der deutsch-polnischen Grenzregion werden Korridore gebildet.

Die Zonen zwischen den im Abstand von rund zwei Kilometer errichteten Zäunen werden wildschweinfrei gehalten.

Den nördlichen Korridor haben die Landesregierungen Sachsens und Brandenburgs gemeinsam beschlossen.

Die hellblauen Linien bilden die bereits errichteten Zäune ab. Die roten und rosanen Linien, wie u. a. der etwa 10 Kilometer lange Trassenabschnitt im Landkreis Bautzen zwischen Schwepnitz und Bernsdorf, befinden sich in der Bauvorbereitung.

Der Brandenburger Zaun wurde bereits errichtet.

Um einen Wiedereintrag des ASP-Virus aus den polnischen Infektionsgebieten zu unterbinden, wird ein zweiter Schutzzaun von Niesky bis zur deutsch-tschechischen Landesgrenze errichtet. Für diesen Bereich laufen die Bauvorbereitungen.

Zur Unterbindung der drohenden Ausbreitung des Infektionsgeschehens im Landkreis Meißen in westliche Richtung wird unter Einbeziehung aller epidemiologischen Erkenntnisse voraussichtlich auf dem angrenzenden Gebiet der Landkreise Mittelsachsen und Nordsachsen ein dritter Schutzkorridor errichtet. Das Vorhaben befindet sich derzeit im Planungsstadium.

Nach Fertigstellung der Zäunungen wird in den Schutzkorridoren die Schwarzwildpopulation drastisch verringert und dieser Status aufrechterhalten, um somit mangels Wirtstiere die Infektionsverbreitung zu unterbinden.

Dieses Ziel ist nur im koordinierten Zusammenspiel von epidemiologischen Erhebungen - also intensiver Fallwildsuche im Vorfeld, Zaunbau, Populationstaxierung, Tötung, Bergung und Biosicherheit zu erreichen.

Damit die ASP-Bekämpfung gelingt, bitten die Akteure in Landesregierung und Landkreise um jegliche Unterstützung und breites Verständnis für die erforderlichen Maßnahmen.


Quelle: Infobrief des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

zum Seitenanfang springen