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30. September 2021

Am 22. September 2021 wurde in einem Bienenstand in Zwickau, Nordvorstadt, die Amerikanische (Bösartige) Faulbrut der Bienen amtlich festgestellt. Auf Grund der Lage des Seuchenobjektes wird im Umkreis von einem Kilometer um das Seuchenobjekt ein Sperrbezirk gebildet.

Der Sperrbezirk umfasst folgendes Gebiet:

  • Stadt Zwickau-Nordvorstadt, Gebiet Schlobigplatz/Mulde, Dr.-Friedrichs-Ring, Schwanenteichgelände, Am Bahnhof, Marienthaler Straße/Oswaldstraße, Mommsenstraße, Weißenborner Wald zwischen Weißenborner Fußweg und Weißenborner Straße, Pölbitzer Straße, Nordplatz bis Mulde

Für o. g. Sperrbezirk gelten gemäß § 11 der Bienenseuchen-Verordnung folgende Einschränkungen:

  1. Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk sind, insofern noch nicht geschehen, unverzüglich durch Bienenseuchensachverständige auf bösartige Faulbrut untersuchen zu lassen.
  1. Bewegliche Bienenstände dürfen nicht von ihrem Standort entfernt werden.
  1. Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden.
  1. Diese Vorschrift findet keine Anwendung für Wachs, Wabenteile, Wabenabfälle und Waben, wenn sie an wachsverarbeitende Betriebe, die über die erforderliche Einrichtung zur Entseuchung des Wachses verfügen, unter der Kennzeichnung „Seuchenwachs“ abgegeben werden und auf Honig, der nicht zur Verfütterung an Bienen bestimmt ist.
  1. Bienenvölker oder Bienen dürfen nicht in den Sperrbezirk verbracht werden

Es wird gemäß § 80 Abs. 2 Nr. 4 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) vom 19. März 1991 (BGBl. I S.686), die zuletzt durch Artikel 3a des Gesetzes vom 16. Juli 2021 (BGBl. I S. 3026) geändert worden ist, in Verbindung mit § 37 Tiergesundheitsgesetz sofortige Vollziehung angeordnet.

Der Tierhalter hat die Maßnahmen gemäß § 24 Tiergesundheitsgesetz zu dulden und zu unterstützen.

Zuwiderhandlungen gegen diese Anordnung sind Ordnungswidrigkeiten nach § 32 Abs. 4 Tiergesundheitsgesetz und können mit einem Bußgeld bis zu 30.000 EUR geahndet werden.

Dr. Neubauer
Amtstierarzt

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