1. Hauptnavigation
  2. Navigation der aktiven Seite
  3. Inhalt der Seite
Im Bild das Schulgebäude der Förderschule Am Sachsenring Hohenstein-Ernstthal

27. November 2019 Hohenstein-Ernstthal

Drei Jahre lang wurde an der Schule "Am Sachsenring" - Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt Lernen Hohenstein-Ernstthal - ein überarbeitetes Brandschutz- und Rettungswegkonzept umgesetzt.

Um den Schulbetrieb nicht zu stören, wurden stets die Sommerferien für die Bauarbeiten genutzt. Rechtzeitig zum Schuljahresbeginn 2019/20 konnten die umfangreichen Arbeiten abgeschlossen werden.

 

Die Arbeiten am Objekt waren notwendig geworden, da die zur Personenrettung vorhandenen Balkone am Treppenhaus baufällig geworden waren. Diese wurden abgerissen und nicht wieder ersetzt, da sie aus heutiger Sicht für die Personenrettung aufgrund fehlender Barrierefreiheit nicht mehr geeignet (Rollstuhlfahrer etc.) waren. Durch diesen „Eingriff“ in die Rettungswege forderte die Stadtverwaltung Hohenstein-Ernstthal als zuständige Behörde die Stellung eines Bauantrages einschließlich der  Erstellung eines Brandschutzkonzeptes. Die Inhalte der Baugenehmigung wurden mit der Maßnahme der brandschutztechnischen Ertüchtigung umgesetzt.

 

Dazu gehören bauliche als auch technische Maßnahmen. So wurden Türen ausgetauscht und ertüchtigt. Die neuen entsprechen den Anforderungen des Brandschutzes zur Erreichung der geforderten Brandabschnitte. Auch Fensterelemente wurden unter diesem Gesichtspunkt ausgewechselt.

 

Es wurde eine neue Brandmeldeanlage eingebaut. In diesem Zusammenhang wurden  alle abgehängten Decken in den Rettungswegen (Flure) und teilweise auch in den Unterrichtsräumen den Anforderungen entsprechend neu eingebaut. Dabei wurden die bereits vorhandenen Kabelstränge und deren brandschutzgerechte Einhausung neu geordnet. Die Brandmeldeanlage wurde auf den Hausalarm aufgeschaltet.

 

Notwendig war auch, die Sicherheitsbeleuchtungsanlage nachzurüsten. Dafür wurde ein separater Batterieraum im Kellergeschoss errichtet. Im Zuge der Arbeiten waren flankierende Leistungen auszuführen, wie die Querung von Unterzügen, das Schaffen neuer Durchbrüche und das Einputzen neuer Türen. Die Ausbaugewerke Maler und Bodenleger vervollständigen die Arbeiten.

 

Neue Flucht-, Rettungsweg- und Feuerwehrpläne entstanden in Folge.

 

Die Baukosten belaufen sich auf rund eine halbe Million EUR. Es handelt sich um eine Investition im Rahmen des Investitionsförderungsgesetzes "Brücken in die Zukunft". Der finanzielle Zuschuss seitens des Freistaates Sachsen beträgt 75 Prozent.

 

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

zum Seitenanfang springen