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Auf dem Bild Landrat Dr. Christoph Scheurer, Schulleiterin Katrin Eidner und Schulleiter Andreas Häckel mit den übergebenen Tablets

27. Juni 2019

Der Freistaat Sachsen fördert über die Richtlinie Digitale Schulen die Erstellung und Verbesserung der digitalen Infrastruktur in Schulen.
Für jeden Schulträger steht ein Budget zur Verfügung.

An den Landkreis Zwickau als Schulträger von zwei Gymnasien, fünf Beruflichen Schulzentren und acht Förderschulen sollen zu diesem Zweck in den kommenden Jahren 3,6 Mio. EUR fließen.

Um zum Digitalpakt und seine Umsetzung im Landkreis Zwickau zu informieren, hatte der Landrat des Landkreises Zwickau Dr. Christoph Scheurer alle Leiter der Schulen in Landkreis-Trägerschaft kurz vor Schuljahresende in den "August-Horch-Saal" des Beruflichen Schulzentrums "August Horch" nach Zwickau eingeladen.

 

Zu Beginn der Veranstaltung gab der Landrat den symbolischen Start in das digitale Schulzeitalter, indem er an die Schulleiter insgesamt 80 Tablets, finanziert aus dem Kreishaushalt, schon mal für die Lehrkräfte zum "Reinschnuppern" in die neue Zeit überreichte.

 

Voraussetzung für die Vergabe der angekündigten Fördermittel sind Konzepte zur Digitalisierung der einzelnen Schulen, die bis zum Ende 2019 vorliegen müssen. "So lange wollten wir nicht warten", so der Landrat. "Die übergebenen Tablets sollen dabei helfen, verschiedene Möglichkeiten des Einsatzes auszutesten, zu erproben."

 

Auch wenn Dr. Christoph Scheurer die Schulen bei den bevorstehenden Herausforderungen für modernes Lernen umfänglich unterstützen wird, gab er auch zu, dass für ihn Unterricht nicht ausschließlich digital sein muss. Ihn interessant zu gestalten, sollte auch noch herkömmlich möglich sein, so sein Statement.

 

Stellvertretend für die anwesenden Schulleiter nahmen Katrin Eidner vom Gymnasium "Am Sandberg" Wilkau-Haßlau und Andreas Häckel vom Beruflichen Schulzentrum für Bau- und Oberflächentechnik Zwickau die Tablets im Empfang. Beide lobten den Schulträger, dass er bereits durch umfangreiche Sanierungsarbeiten gute sächliche Voraussetzungen für das Digitalpaket geschaffen hat. So erzählte die Gymnasiums-Chefin, dass bereits ein Drittel ihrer Klassenräume über Internetempfang verfügen.

 

Den ganzen Prozess steuert und koordiniert in der Landkreisverwaltung das Amt für Planung, Schule, Bildung. Sein Leiter Tobias Habermann ist sicher, dass dieser wichtige Schritt in die digitale Schulwelt in guter kollegialer Zusammenarbeit gelingen wird.

 

Auch der Landrat zeigte sich optimistisch, zudem das in Aussicht gestellte Budget eine gute finanzielle Grundlage bildet.

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