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Zu sehen ist links im Bild erbert Wolff bei der Übergabe des Fördermittelbescheides an Landrat Dr. Christoph Scheurer, rechts im Bild, in der Mitte stehen Kerstin Nicolaus, Landtagsabgeordnete und Constanze Steinert, Schulleiterin Graupnergymnasium

15. August 2019 Kirchberg

Als erster Schulträger bundesweit hat der Landkreis Zwickau am 14. August 2019 einen Fördermittelbescheid von rund 3,6 Millionen Euro für die digitale Ausstattung von 16 berufsbildenden und allgemeinbildenden Schulen von Staatssekretär Herbert Wolff vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus erhalten.

In Empfang genommen hat ihn der Landrat des Landkreises Zwickau Dr. Christoph Scheurer am Christoph-Graupner-Gymnasium in Kirchberg. Zur Seite stand ihm dabei nicht nur die Landtagsabgeordnete Kerstin Nicolaus, das Lehrerkollegium, die Mitarbeiter des Schulverwaltungsamtes, sondern auch die neue Schulleiterin Constanze Steinert.

 

Die Mittel stammen aus dem Digitalpakt. "Der digitale Ausbau von Sachsens Schulen wird im neuen Schuljahr enorm an Fahrt aufnehmen. Weitere Förderanträge liegen bereits vor, positive Förderentscheidungen werden zügig getroffen", so Kultusstaatssekretär Herbert Wolff.

 

Insgesamt stehen den Schulen in Sachsen 250 Millionen EUR bis 2024 für die Digitalisierung zur Verfügung. Davon kommen 225 Millionen EUR vom Bund und 25 Millionen EUR je zur Hälfte von Land und Schulträgern.

 

Als erstes Flächenland hatte Sachsen im Mai eine Förderrichtlinie zur Umsetzung des DigitalPakts Schule vorgelegt. Für jeden Schulträger im Freistaat Sachsen steht ein Schulträgerbudget zur Verfügung, so auch für den Landkreis Zwickau. Der Schulträger entscheidet dabei frei, an welchen seiner Schulen die Fördermittel eingesetzt werden. "Die Schulträger wissen am besten, welches Ziel die Schulen vor Ort verfolgen und welche technische Ausstattung zur Erreichung des Ziels erforderlich ist", erklärte Staatssekretär Wolff.

 

Wie die Fördermittel verwendet werden, wird zuvor im Medienbildungskonzept und Medienentwicklungsplan festgelegt. So wird dem "Primat des Pädagogischen" Rechnung getragen. Kern der Förderrichtlinie Digitale Schulen ist die Erstellung und Verbesserung der digitalen Infrastruktur in Schulen. Hierzu gehören insbesondere die strukturierte Datenvernetzung der Schule einschließlich WLAN, Präsentations- und Interaktionstechnik wie digitale Displays, interaktive Tafeln und weitere Endgeräte wie etwa Tablets und Notebooks.

 

Vom Landrat war auf Nachfrage, warum der Landkreis Zwickau deutschlandweit als erster aus dem Digitalpakt profitiert, erläutert, dass die Verwaltung zeitnah nach Ankündigung des Digitalpaktes im Jahr 2016 begann, das Thema engagiert und vorausschauend aufzunehmen.

 

Das Amt für Planung, Schule, Bildung sucht die Beratung und den Austausch mit dem Sächsischen Landkreistag sowie dem Sächsischen Städte- und Gemeindetag, den Medienpädagogischen Zentren in Sachsen, mit Vertretern des Kultusministeriums im Rahmen von verschiedenen Veranstaltungen und begleitete die Erarbeitung der Förderrichtlinie kritisch.

 

Er lobte in diesem Prozess insbesondere die sehr gute Zusammenarbeit mit den Schulleitungen der Schulen in Landkreisträgerschaft stets unter dem Motto "Kooperation statt Konfrontation".

 

Gleichzeitig gab Dr. Christoph Scheurer Ausblick auf die weitere Arbeit zur Umsetzung des Digitalpaktes. Zuerst heißt es, die Schulen hinsichtlich der vorhandenen und benötigten Technik auszuleuchten. Anschließend sind die Planungen in Gang zu setzen, gefolgt von der Projektumsetzung: Festlegung der Accespoints und Switche, Installationspunkte in den Gebäuden, Ermittlung der Detailkosten für diese Maßnahmen.

 

Parallel will sich die Landkreisverwaltung beim Kultusministerium, dem Sächsischen Landkreistag sowie dem Sächsischen Städte- und Gemeindetag zum Thema Support einbringen.

Die enge Zusammenarbeit mit den Schulen bei der inhaltlichen Untersetzung der pädagogisch didaktischen Konzepte steht ebenso im Konzept.

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