1. Hauptnavigation
  2. Navigation der aktiven Seite
  3. Inhalt der Seite
Im Bild die Schulleiterin imd die Schülersprecherin des Sandberggymnasiums mit dem Sächsischen Staatsminister für Kultus

18. Juni 2020

Der Staatsminister für Kultus Christian Piwarz nahm die Fertigstellung des Ersatzneubaus Zwei-Feld-Sporthalle zum Anlass, das Gymnasium "Am Sandberg" in Wilkau-Haßlau am 16. Juni 2020 zu besuchen.

Der Ersatzneubau "Zwei-Feld-Sporthalle" des Gymnasiums "Am Sandberg" in Wilkau-Haßlau ist beendet. Eigentlich ein freudiger Anlass, der ausgiebig mit den Schülern, Lehrern, Planern, Bauschaffenden, Geldgebern und dem Schulträger gefeiert werden sollte. Doch die Regelungen zum Schutz gegen das Coronavirus ließen kein großes Fest zu, sodass sich nur ein paar Wenige am 16. Juni 2020 bei einem Vor-Ort-Termin überzeugen konnten, dass der Bau gelungen ist.

 

Unter ihnen war der Sächsische Staatsminister für Kultus Christian Piwarz, der sich freute, seit Beginn der Corona-Krise erstmals wieder eine Schule besuchen zu können.

 

Die Begrüßung der Gäste übernahm die Schulleiterin Kathrin Eidner, die viele lobende Worte für alle, die zum Gelingen dieser Sporthalle beigetragen haben, fand. Auch Landrat Dr. Christoph Scheurer, der den Landkreis als Träger dieses Gymnasiums vertrat, sprach viele anerkennende Worte für die Anwesenden. Er erinnerte gleichfalls an den Baubeginn. Auch damals war der Staatsminister dabei und anstatt die Hände ins Feuer zu legen, dass das Bauwerk gut wird, legten der Staatsminister und der Landrat ihre Hände in Beton und verewigten sich somit. Ein Foto von diesen Handabdrücken erhielt er zur Erinnerung.

 

Christian Mertens, Geschäftsführer der ARGE mertens + firmbach und Mitglied im Vorstand der Architektenkammer und Planer des Objektes, ließ die anwesenden Gäste an den Gedanken eines Planers teilhaben, wenn so ein Projekt entsteht.

 

Lea Eidner, Schülersprecherin, sprach in Vertretung der Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums dem Träger der Schule ihren Dank aus, schließlich ist der Turnhallen-Ersatzneubau nur ein weiterer Abschnitt in der Gesamtmodernisierung des Gymnasiums. So wurde sowohl der Altbau als auch der Neubau energetisch saniert und der Startschuss für die Digitalisierung der Schule gegeben. "Es macht Spaß, in einer solchen Schule zu lernen", so die Schülerin. Bei einem Rundgang konnte sich Christian Piwarz über die Fortschritte auf dem Weg in einen zeitgemäßen, den heutigen Anforderungen entsprechenden Schulalltag überzeugen. Die Schulleiterin nahm die Gelegenheit wahr, dem Staatsminister von ihren Visionen zum Lebensraum Schule mit viel Grün- und Freizeitflächen zu berichten.

 

Der Bau der neuen Sporthalle war notwendig geworden, da sich die bisherige Ein-Feld-Sporthalle (Baujahr 1978) in einem baulich sehr bedenklichen Zustand befindet. Eine Sanierung wäre unwirtschaftlich gewesen. Im Juni 2016 beschloss der Kreistag des Landkreises Zwickau den Neubau der Zweifeld-Sporthalle im Rahmen der Landkreismaßnahmen "Brücken in die Zukunft". Der offizielle Startschuss für die Bauarbeiten wurde am 15. August 2018 gegeben und bereits im Dezember 2018 wurde Richtfest gefeiert. Ab Mai 2019 liefen die Innenausbauarbeiten und im Sommer wurde mit den Außenanlagen und der Absicherung des östlichen Hangs begonnen.

 

Der Neubau ist freistehend auf dem einstigen Parkplatz des Gymnasiums, integriert sich aber nutzungsoptimiert in das bestehende Gesamtensemble der Schulanlage ein. Optisch unterscheidet man bei der Zwei-Feld-Turnhalle zwei voneinander abgesetzte Gebäudeteile – den großen Hallenkörper mit Satteldach und den vorgelagerten flachen Sozialtrakt mit Pultdach. Das gesamte Gebäude verfügt über eine Länge von 46,5 und einer Breite von 35,5 Metern. Seine Versorgung mit den Medien erfolgt autark. Der Bau erfolgte nachhaltig und wirtschaftlich unter dem Leitgedanken der Inklusion und Barrierefreiheit.

 

Insgesamt entstanden für den Ersatzneubau Kosten in Höhe von 3,8 Mio. EUR. Davon kamen aus dem Fördertopf "Brücken in die Zukunft" 2,3 Mio. EUR. Eigenmittel des Landkreises flossen in Höhe von 1,6 Mio. EUR.

zum Seitenanfang springen