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Bienenwabe

12. Juni 2019 Kirchberg

Am 6. Juni 2019 wurde in einem Bienenstand in Kirchberg, Ortsteil Saupersdorf die Amerikanische (bösartige) Faulbrut der Bienen amtlich festgestellt.

Auf Grund der Lage des Seuchenobjektes wird im Umkreis von drei Kilometern um das Seuchenobjekt folgender Sperrbezirk gebildet:

 

Stadt Kirchberg, OT Saupersdorf, OT Burkersdorf und OT Leutersbach;

Gemeinde Hartmannsdorf und der südliche Teil des OT Weißbach der Gemeinde Langenweißbach

 

Für oben genannten Sperrbezirk gelten gemäß § 11 der Bienenseuchen-Verordnung folgende Einschränkungen:

 

  1. Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk sind, insofern noch nicht geschehen, unverzüglich durch Bienenseuchensachverständige auf bösartige Faulbrut untersuchen zu lassen.
  2. Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden.Bewegliche Bienenstände dürfen nicht von ihrem Standort entfernt werden.
  3. Diese Vorschrift findet keine Anwendung für Wachs, Wabenteile, Wabenabfälle und Waben, wenn sie an wachsverarbeitende Betriebe, die über die erforderliche Einrichtung zur Entseuchung des Wachses verfügen, unter der Kennzeichnung „Seuchenwachs“ abgegeben werden und auf Honig, der nicht zur Verfütterung an Bienen bestimmt ist.
  4. Bienenvölker oder Bienen dürfen nicht in den Sperrbezirk verbracht werden. 

Es wird gemäß § 80 Abs. 2 Nr. 4 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) vom 19. März 1991 (BGBl. I S.686), zuletzt geändert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 10. Oktober 2013 (BGBl. I S. 3786) in Verbindung mit § 37 Tiergesundheitsgesetz (TierGesG) sofortige Vollziehung angeordnet.

 

Der Tierhalter hat die Maßnahmen gemäß § 24 TierGesG zu dulden und zu unterstützen.

Zuwiderhandlungen gegen diese Anordnung sind Ordnungswidrigkeiten nach § 32 Abs. 4 TierGesG und können mit einem Bußgeld bis zu 30 TEUR geahndet werden.

 

 

Dr. Neubauer

Amtstierarzt

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