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25. März 2019 Zwickau

Am 22. März 2019 hat der Kreiswahlausschuss des Landkreises Zwickau in öffentlicher Sitzung die zur Kreistagswahl des Landkreises Zwickau am 26. Mai 2019 eingereichten Wahlvorschläge geprüft und über ihre Zulassung beschlossen.

Insgesamt hatten sich 571 Frauen und Männer zur Wahl in den Kreistag beworben. Durch den Kreiswahlausschuss wurden 568 Bewerber zugelassen und stehen somit zur Wahl. Drei Bewerber konnten aufgrund der fehlenden Einverständniserklärung nicht zur Wahl zugelassen werden. Im Vergleich zur Wahl 2014 handelt es sich um ein Plus von genau 100 Bewerberinnen und Bewerbern.

 

Mit 146 Wahlbewerbern schickt die CDU die meisten Kandidaten ins Rennen. DIE LINKE konnte 78 und die FDP 77 Frauen und Männer ins Boot holen, gefolgt von den Freien Wählern mit 71, der SPD mit 69 und der AfD mit 63 Anwärtern auf einen Sitz im Kreistag.

 

Verglichen mit dem Wahljahr 2014 kann die AfD den größten Zuwachs an Bewerberinnen und Bewerbern für sich verzeichnen. Damals stellte die Partei elf Kandidaten. Ebenfalls einen Anstieg an potentiellen Kreisräten können die CDU und die Freien Wähler für sich verbuchen. 42 Frauen und Männer mehr treten für die Christdemokraten und 15 für die Wählergemeinschaft an.

 

Betrachtet man den Frauenanteil für die Wahl 2019, belegt Platz 1 DIE LINKE mit 36 Prozent. 26 Prozent Frauen kann die SPD und 25 Prozent die CDU für sich verzeichnen.

 

In 14 Wahlkreisen können die Wählerinnen und Wähler ihr Votum zur Kreistagswahl abgeben. Einen besonderen Anstieg der Wahlbewerberinnen und Wahlbewerber verglichen zu 2014 ist in den Wahlkreisen 12 und 13 zu beobachten, die beide zur Stadt Zwickau gehören. Konnten die Bürgerinnen und Bürger im Wahlkreis 12 2014 zwischen 23 Kandidatinnen und Kandidaten wählen, so stehen nun

39 zur Auswahl. Im Wahlkreis 13 zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Hier stehen statt einst 24 nun

40 Frauen und Männer zur Wahl.

 

Beim Altersdurchschnitt der Kreistagskandidaten ist kaum eine Veränderung zu beobachten. Wie 2014 liegt das Durchschnittsalter für alle Parteien zwischen 48 und 57 Jahren. Die größte Verjüngung von

54,1 auf 50,4 Jahre ist bei der CDU festzustellen. Bei DIE LINKE beträgt das durchschnittliche Alter zur diesjährigen Wahl fast 57 Jahre, während es 2014 noch 51,6 Jahre waren. Die NPD muss ein Alters-Plus von 19 Prozent hinnehmen.

 

Die Stimmabgabe zur Kreistagswahl kann 2019 in 257 Wahlbezirken erfolgen. Das entspricht einem Minus von sieben Prozent. Auch bei der Zahl der Wahlberechtigten ist ein Rückgang zur registrieren. Hätten 2008 noch 301 000 an die Wahlurne treten können, so sind es im Mai 2019 nur noch 272 000.

 

Die Anzahl der sich an der Wahl beteiligenden Parteien erhöhte sich von acht auf neun. Erstmals bewirbt sich der Aufbruch deutscher Patrioten um die Gunst der Wähler. Sie konnte für alle von ihr eingereichten 13 Wahlvorschläge die benötigten 18 gültigen Unterstützungsunterschriften erbringen. Allerdings muss die Partei bei dieser Wahl auf den Stimmzettel auf ihr Kürzel verzichten. Ursache hierfür sind unterschiedliche Bezeichnungen in den Partei-Satzungen.

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