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zu sehen ist ein Bild der Künstlerin Sylvia Schinko

04. Juli 2019 Werdau

Am Donnerstag, dem 4. Juli 2019 wird um 18:00 Uhr in der Galerie des Landkreises Zwickau im Verwaltungszentrum Werdau, Königswalder Straße 18, eine Ausstellung mit Arbeiten der in Mülsen lebenden Künstlerin Sylvia Schinko unter dem Titel "Landschaftsarchitekturen" eröffnet.

Sylvia Schinko wurde 1960 in Lichtenstein/Sachsen geboren und lebt heute in Mülsen. Sie studierte von 1979 bis 1984 an der Universität Leipzig Kultur- und Kunstwissenschaft und ist seit 1984 als Kunstpädagogin und Künstlerin tätig. 1999 erhielt sie den Christoph-Graupner-Kunstpreis des Landkreises Zwickauer Land. Seit 1991 ist sie Mitglied im Kunstverein Zwickau und seit 1999 im Chemnitzer Künstlerbund. Sylvia Schinko kann auf eine vielfache und erfolgreiche Ausstellungstätigkeit zurückblicken. Darunter auch in der repräsentativen Ausstellungsreihe "100 Sächsische Grafiken" in Chemnitz.

 

Sylvia Schinkos bildnerische Welt wird bestimmt von Landschaftsformationen; in denen Bäume, Äste, Wurzeln, Gestrüpp und Architekturfragmente eine wesentliche Rolle spielen. Landschaftsdarstellungen als Erkundungen der Welt, Verständigung über das Verhältnis von Kunst und Wirklichkeit und als Erprobung der Subjektivität, sind die Motivationen für das bildnerische Schauspiel, für ihre zeichnerischen Inszenierungen.

 

In ihren Zeichnungen, Radierungen und Mischtechniken gibt es keine figürliche Staffage. Sylvia Schinko geht es um den Menschen, der gleich dem Künstler der Landschaft gegenübersteht. Ihre Arbeiten sind eine poetische Verinnerlichung ihres Fühlens - in der Reflexion der Wirklichkeit - die sich unter den raumergreifenden Augen und der gefühlvollen Hand der Künstlerin in eine Bildwelt voller Geheimnisse und Überraschungen verwandelt.

Sie zeigt n ihren Arbeiten den freien spielerischen Umgang mit den entdeckten, gefundenen Naturformen der Zweige und Äste, der Bäume und Sträucher in der weiten und nahen Landschaft, die scheinbar von Menschen unberührte, sich dem freien Wachsen und Werden offenbarende und in ihrer Wildheit ausufernden Vegetation.

 

In den Bildwelten von Sylvia Schinko blickt der Betrachter wie in einem Spiegel, auf das immerwährende Schauspiel von Werden und Vergehen.

 

Worte zur Ausstellung spricht Jürgen Szajny, Maler und Kulturwissenschaftler. Die musikalische Gestaltung übernimmt das "Duo Flautasto" Frank Bartel und Heike Angermann.

 

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Verwaltungszentrums Werdau bis zum 30. August 2019 zu sehen.

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