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Zu sehen im Bild von links Prof. Dr. Karlheinz Köller, Angelika Hölzel, Hans-Joachim Fuchtel und Jürgen Knauss bei der Übergabe des Fördermittelbescheides

26. Juli 2019

Die zwei Standorte des Deutschen Landwirtschaftsmuseums, das Schloss Blankenhain (Sachsen) und der an der Universität Hohenheim (Baden-Württemberg), wollen sich besser vernetzen. Sie möchten künftig stärker als eine Marke und nicht als zwei Standorte wahrgenommen werden.

Um dieses Ziel zu unterstützen, gibt es hierfür seitens des Bundes eine Anschubfinanzierung.

 

Der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel überbrachte den Fördermittelbescheid in Höhe von 400.000 EUR am 1. August 2019 persönlich im Rahmen eines Besuches im Deutschen Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain.

 

Begrüßt wurde er dabei durch die Erste Beigeordnete des Landkreises Angelika Hölzel, den Leiter des Schlosses Blankenhain Jürgen Knauss und dem Vorsitzenden des Fördervereins Deutsches Landwirtschaftsmuseum e. V. Universität Hohenheim, Prof. Dr. Karlheinz Köller.

 

"Die Arbeit von Landwirten wird in der Gesellschaft immer intensiver begleitet und diskutiert. Landwirtschaft und Verbraucher zusammenzuführen, ist ein Ziel unseres Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Die Basis muss ein realistisches Bild der Agrarwirtschaft sein. Echte Wertschätzung kann nur wachsen, wenn sie auf Wissen beruht. Deshalb ist das Deutsche Landwirtschaftsmuseum so enorm wichtig. Gerade in einer Zeit, in der sich die Landwirtschaft und Gesellschaft voneinander entfernt haben. Auf dem Museumsgelände wird ein lebensechter Eindruck der ländlichen Lebens- und Arbeitswelt, vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart, vermittelt. Dabei wird auch dokumentiert, welche Innovationskraft in der Branche steckt. Eine Branche, die zur Speerspitze der Digitalisierung zählt und in der digitalen Technologie längst zum Alltag gehört. Die beiden Standorte des Deutschen Landwirtschaftsmuseums - hier auf Schloss Blankenhain sowie an der Universität Hohenheim – sollen näher zusammenrücken, sich enger vernetzen und Synergie-Effekte auslösen. Es geht um einen Beitrag zu einem neuen Landwirtschaftsbewusstsein. Wir wollen, dass diese Museen sich auf einem ähnlichen Stellenwert zubewegen wie das Deutsche Museum in München! Unser Ministerium unterstützt das Deutsche Landwirtschaftsmuseum gern bei diesem Vorhaben. Für die Förderung der beiden Standorte stellen wir in diesem Jahr insgesamt 400.000 EUR bereit. Damit fördern wir ein gesamtstaatlich repräsentatives Museum der Agrarwirtschaft", sagte der Parlamentarische Staatssekretär Hans Joachim Fuchtel.

 

Der Zwickauer Bundestagsabgeordnete Carsten Körber hat sich im Haushaltsausschuss gemeinsam mit seinem Kollegen Stefan Kaufmann aus Stuttgart für die Förderung des Landwirtschaftsmuseums eingesetzt. Körber ist froh, dass der von ihm verfasste Antrag im Haushaltsausschuss eine Mehrheit erhalten hat und Blankenhain nun mit dem Bescheid in den Händen weiter planen kann.

 

Der Leiter des Museum in Blankenhain Jürgen Knauss und Jürgen Weisser, Leiter des Deutschen Landwirtschaftsmuseums in Stuttgart Hohenheim, begrüßen diesen Zuschuss, der ihren Häusern ermöglicht, sich zum einen klassisch besser präsentieren und zum anderen gemeinsame Forschungs- und Präsentationsprojekte in Angriff nehmen zu können. Als eine der wichtigsten Aufgaben sehen sie die Entwicklung eines Marketingkonzeptes, um fortan zusammen die Dachmarke "Deutsches Landwirtschaftsmuseum" besser zu etablieren.

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