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02. Juni 2022

Die Zukunftsregion Zwickau e. V. will auch ab 2023 das europäische Programm LEADER umsetzen und mit Fördergeldern, Vernetzung sowie Initiativen die ländlichen Räume in der Region entwickeln und gestalten.

Einstimmig haben die Mitglieder des Trägervereins am 23. Mai 2022 die neue, in der Region und für die Region erarbeitete LEADER-Entwicklungsstrategie 2023 bis 2027 als Handlungsgrundlage und Umsetzungsinstrument beschlossen. Den angemessenen Rahmen dafür bot die Festscheune im Mülsener Ortsteil Thurm.

In der neuen Förderperiode wird der Region voraussichtlich ein Umsetzungsbudget in Höhe von 12,78 Mio. Euro zur Verfügung stehen, das in sechs Handlungsfeldern mit insgesamt 22 Fördermaßnahmen fließen kann. Stützpfeiler der neuen Strategie sind vier regionale Entwicklungsziele:

  • auf die Auswirkungen des demografischen Wandels reagieren und bestenfalls gegensteuern
  • auf den Klimawandel reagieren, möglichst vorbeugen
  • den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken
  • die digitale Transformation meistern.

Bis zur Abgabe der Strategie beim Sächsischen Staatsministerium für Regionalentwicklung am 30. Juni 2022 müssen alle 18 beteiligten Kommunen der LEADER-Region dem neuen Handlungsrahmen ab 2023 zustimmen. Die formelle Zulassung als LEADER-Region wird nach einer Prüfung der Strategie voraussichtlich Anfang 2023 erfolgen.

Mit der Wahl eines neuen Entscheidungsgremiums für den Zeitraum 2023 bis 2028 stellt die Mitgliederversammlung zudem die Weichen für die Zukunft. Das zwölfköpfige Gremium, das ab 2023 die Projekte auswählen wird, besteht zukünftig aus jeweils drei Vertreterinnen und Vertretern der Interessensgruppen öffentlicher Sektor, Wirtschaft, engagierte BürgerInnen sowie Zivilgesellschaft.

Direkt im Anschluss an die Mitgliederversammlung tagte das Entscheidungsgremium der laufenden Förderperiode 2014 bis 2022 und wählte die förderwürdigen Projekte des letzten großen LEADER-Projektaufrufes der Übergangsperiode aus. In öffentlicher Sitzung erhielten 23 von insgesamt 38 eingereichten Vorhaben die Bestätigung ihrer Förderwürdigkeit und damit die Berechtigung, einen Hauptantrag bei der Bewilligungsbehörde des Landkreis Zwickau zu stellen.

Über finanzielle Unterstützung freut sich unter anderem ein Geschwisterpaar, das ein leerstehendes Stallgebäude am elterlichen Hof in Hirschfeld zu zwei hochwertigen Ferienwohnungen ausbauen will. Leerstehender ländlicher Bausubstanz widmen sich auch sechs Familien und drei Unternehmer, die eine Um- oder Wiedernutzung zu Hauptwohnzwecken anstreben bzw. mit ihrer Geschäftsidee den Gebäuden neues Leben einhauchen wollen.
Bei den Kommunen profitiert die Gemeinde Langenbernsdorf mit zwei Projekten: Zum einen soll in einem zweiten Bauabschnitt mit der Aufstockung der ehemaligen LPG-Kantine am Landgasthof "Weißes Ross" ein neuer sozialer Ort der Begegnung geschaffen werden. Ein Stuhllager am angrenzenden Saal soll zum anderen die Veranstaltungsorganisation erleichtern. Die Stadt Kirchberg stellt die Bedürfnisse der Kleinsten in den Mittelpunkt und plant, auf dem ehemaligen Gelände der Kunstlederfabrik einen neuen Spielplatz mit fünf Spielgeräten und Sitzgelegenheiten zu errichten.

Einen Überblick zu den ausgewählten Projekten unter: Projektaufrufe - Zukunftsregion Zwickau 

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