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16. Juni 2021

Ausstellung von Genesenennachweisen in englischer, spanischer, italienischer oder französischer Sprache gegen Gebühr möglich

Mit der Verordnung zur Regelung von Erleichterungen und Ausnahmen von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 vom 8. Mai 2021 (SchAusnahmV) regelt der Gesetzgeber, unter welchen Voraussetzungen Erleichterungen und Ausnahmen von festgelegten Corona-Schutzmaßnahmen ermöglicht werden können.

Eine Möglichkeit stellt der sogenannte Genesenennachweis dar. Laut § 2 S. 1 Nr. 5 ist "ein Genesenennachweis ein Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form, wenn die zugrundeliegende Testung durch eine Labordiagnositk mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt ist und mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt."

Nach aktueller Rechtslage ist die Erteilung einer Genesenenbescheinigung aufgrund eines Antikörpernachweises nicht möglich. Eine Möglichkeit zur Ausnahmegenehmigung besteht ebenfalls nicht.

Der Versand der Gensenennachweise erfolgt automatisch, gebührenfrei und in deutscher Sprache im Anschluss an die Quarantäne, solange die Verordnung ihre Gültigkeit besitzt.

Es besteht zudem die Möglichkeit, die Bescheinigung gegen Gebühr in folgende Sprachen übersetzen zu lassen.

  • Übersetzung in englische Sprache: 12 EUR  
  • Übersetzung in spanische, italienische oder französische Sprache: 14 EUR 

Sollte eine Übersetzung gewünscht sein, bitte so frühzeitig wie möglich einen formlosen Antrag an

senden, damit der Antrag auch rechtzeitig zur Verfügung gestellt werden kann.

Die Übesendung des Genesenennachweises erfolgt per Post.

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