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Auf dem Bild zu sehen ist die Landtagsabgeordnete Kerstin Nicolaus und der Landrat Dr. Christoph Scheurer mit einem Bild von der gestalteten Stützmauer

25. Juni 2019

Die Wiederherstellung der Straßenböschung im Ortsteil Ortsmannsdorf der Gemeinde Mülsen, K 9306, mit Neubau einer Stützwand ist nun beendet. Nach Abschluss der Bauarbeiten wurde das Bauwerk am 24. Juni 2019 symbolisch durch Landrat Dr. Christoph Scheurer im Beisein zahlreicher Gäste übergeben.

Landrat Scheurer betonte, dass ein solches Bauwerk in den letzten 30 Jahren nicht in der Region errichtet worden sei. Landtagsabgeordnete Kerstin Nicolaus versprach, sich beim Freistaat für weitere Fördermittel stark zu machen, zum einen, dass der Fußweg von der Gemeinde gebaut und zum anderen die Neuschönburger Straße weiter instand gesetzt werden kann. Schließlich war sie bis zur Fertigstellung der Freitagsstraße als Ortsumgehung eine Staatsstraße, die abgestuft wurde und in einem recht maroden Zustand in die Zuständigkeit des Landkreises fiel.

 

Viel Lob kam von den Anwohnern für die gute Arbeit der ausführenden Baufirma, die VSTR AG Rodewisch.

 

Die Stützwand aus Beton, die künftig Erdrutsch und Steinschlag auf die Neuschönburger Straße  in Ortmannsdorf verhindern soll, ist 125 Meter lang und bis zu sechs Metern hoch. Dazu mussten 103 Bohrpfähle mit einem Durchmesser von 1,20 Meter bis zu 12,50 Meter tief gesetzt werden. Im Bereich wurde die Straße auf 200 Metern regelgerecht auf sechs Meter ausgebaut, ein Straßenentwässerungskanal verlegt und somit die Straßenentwässerung geordnet. Auch die Versorgungsleitungen wurden neu- bzw. umverlegt.

 

Besonders auffällig ist dieses Bauwerk jedoch durch sein Wandbild geworden. Der Graffiti-Künstler Maik Detzner aus Grünhain-Beierfeld schuf mit seiner ländlichen Idylle einen Blickfang.

 

Ursprünglich sollte die Stützmauer mit Schalungsmatrizen versehen werden. Im Ergebnis wäre eine gewaltige graue Wand zu sehen gewesen, die vermutlich das Interesse selbst ernannter Graffiti-Künstler geweckt hätte. Da unter Graffitisprayern der Ehrencodex besteht, andere Bilder nicht zu übersprühen, geht das Amt für Straßenbau von einer langen Haltbarkeit inklusive Kostenersparnis in der zukünftigen Unterhaltung des Wandbildes in Ortmannsdorf aus.

 

Die Bauüberwachung übernahm das Ingenieurbüro Knut Freitag.

 

Die Baukosten beliefen sich auf ca. 2,5 Mio. EUR.

 

Es handelte sich dabei um eine Maßnahme im Rahmen der Hochwasserschadensbeseitigung.

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