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Im Bild Landrat Dr. Christoph Scheurer, ein Vertreter der Baufirma, Landtagsabgeordnete Ines Springer, Bürgermeister Dietmar Öhler mit Kindern der Kindertagesstätte Schönberg beim Durchschneiden des Bandes

23. Dezember 2019

Kurz vor Weihnachten 2019 konnten die Teilbauabschnitte 2.1 und 2.3 der Kreisstraße K 7377 Schönberg Hauptstraße, nach grundhaftem Ausbau ein halbes Jahr früher als geplant wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Zum symbolischen „Band durchschneiden“ waren neben den Bauleuten, den Firmenvertretern und Verwaltungsmitarbeitern auch zahlreiche Anwohner der Einladung gefolgt. Diese lobten durchweg die gute Zusammenarbeit mit den Bauleuten vor Ort.

 

Beim sinnbildlichen Schnitt zur Straßenfreigabe holten sich Landrat Dr. Christoph Scheurer und Bürgermeister Dietmar Öhler Unterstützung aus der Kindergruppe aus der Kindertagesstätte „Kleine Strolche“, die mit weihnachtlichen Liedern die Veranstaltung umrahmten und auf das bevorstehende Fest einstimmten und beim Schneiden mit zupackten.

 

Die Vorweihnachtsstimmung ermutigte den Bürgermeister dazu, für seine Gemeinde dem Landrat einen Wunschzettel zu übergeben. Auf diesem stand der Wunsch nach dem weiteren Ausbau der K 7377.

Bei Gesprächen mit Stollen, Plätzchen, Kaffee und Kinderpunsch wurde sich nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung schon mal auf den vierten Advent gefreut.

 

Die Baumaßnahme 2.1 und 2.3 der Schönberger Hauptstraße sind vor- bzw. nachgelagerte Abschnitte der zwischen 2016 und 2017 vom gleichen Bauunternehmen realisierten Hochwasserschadensbeseitigung auf einer Fahrbahnlänge von 170 Metern. Damals wurden Stützwände zur Hangsicherung und als Randbalken errichtet.

 

Bei den im Dezember übergebenen Teilleistungen handelt es sich um den Ausbau von 130 Metern Fahrbahn einschließlich neuer Straßenentwässerung. Hinzu kommen der Bau von 275 Metern Gehweg, 95 Metern Stützwände, zwei Brückenbauwerken, Regenrückhaltebecken mit 670 Kubikmeter Stauraum sowie die Verlegung und der naturnahe Ausbau von 240 Meter Bach. Weiterhin wurden als Ausgleichsmaßnahme 1 200 Quadratmeter Streuobstwiese angelegt.

 

Mit der Gesamtmaßnahme wurde der Verkehrsfluss und die Sicherheit auf der Kreisstraße durch möglichen Begegnungsverkehr verbessert und die Ableitung des Oberflächenwassers einschließlich des ersten Bauabschnittes aus 2014 gedrosselt.

 

An der Realisierung dieser Investition waren die Planung-Ingenieurgemeinschaft stu Reichenbach, die Bau-Phönix-Bau GmbH Aue, der Abwasserzweckverband Götzenthal und der Regionale Trinkwasserzweckverband Glauchau beteiligt. Für die Erneuerung der Mittelspannungsleitung zeichnete MITNETZ und für die Straßenbeleuchtung die Gemeinde Schönberg verantwortlich.

 

Die Gesamtkosten für den Straßenbau belaufen sich auf über 4 Mio. EUR, davon werden ca. 75 bis 80 Prozent der Gesamtkosten über die Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr für die Förderung von Straßen- und Brückenbauvorhaben kommunaler Baulastträger (RL KStB) gefördert.

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