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Statistik

Zahlen, Daten und Fakten rund um die Abfallentsorgung des Landkreises Zwickau sind auf dieser Seite zusammengefasst.

Die Optimierung von Service und Wirtschaftlichkeit der Abfallwirtschaft ist vorrangiges Ziel des Landkreises Zwickau. Aus diesem Grund wurde 2013 ein Abfallwirtschaftskonzept erstellt.

Diese Optimierung des abfallwirtschaftlichen Angebotes muss auch die mit dem Kreislaufwirtschaftsgesetz einhergehenden Änderungen berücksichtigen.

Aus einer Ist-Zustandsanalyse heraus werden Handlungsoptionen zur Erreichung der genannten Zielstellungen aufgezeigt und bewertet. Auf Grundlage dieser sowie der amtlichen Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung wird die Abfallmengenentwicklung bis zum Jahr 2020 prognostiziert. Schließlich werden aus dem oben Genannten Empfehlungen für das weitere Vorgehen abgeleitet und in einem groben zeitlich untersetzten Maßnahmenteil dargestellt.

Mithilfe der Maßnahmensatzung des Landkreises Zwickau vom 27. Juni 2013 wird dieses Abfallwirtschaftskonzept in seinem Maßnahmenteil für verbindlich erklärt und so die Umsetzung auf den Weg gebracht.

Die aktuelle Abfallbilanz beleuchtet die Menge der 2017 durch den Landkreis Zwickau eingesammelten Abfallarten. Zudem vergleicht sie diese mit den seit 2014 angefallenen Mengen. Somit wurde erstmals der Zeitraum seit des Geltens der einheitlichen Abfallsatzungen für den Landkreis Zwickau betrachtet.

Seit 2014 nimmt die Menge der eingesammelten Abfälle stetig zu. Waren es 2014 noch 91.964 Tonnen, sind 2017 bereits 95.801 Tonnen angefallen. Somit ist das Pro-Kopf-Aufkommen seit 2014 von 282 Kilogramm auf 299 Kilogramm gestiegen.

Die Zusammensetzung dieser Gesamtmenge blieb über den Betrachtungszeitraum dabei annähernd gleich. 41 bis 42 Prozent entfallen auf Restabfall, 20 Prozent auf Altpapier und der Anteil an Verkaufsverpackungen (Leichtverpackungen und Glas) beläuft sich auf 27 bis 28 Prozent. Während der Anteil an Restabfall und Verkaufsverpackungen jährlich abnimmt, ist für Sperrmüll und Bioabfall eine stetige Steigerung zu verzeichnen. Sperrmüll nimmt 2017 bereits einen Anteil von 9,2 Prozent im Vergleich zu 2014 mit 8 Prozent ein. Beim Bioabfall ist der Anteil von 1,7 Prozent in 2014 auf 2,4 Prozent in 2017 gestiegen.

2017 waren 44.335 Einwohner und somit fast doppelt so viele, wie 2014, an die kommunale Bioabfallsammlung angeschlossen. Dies entspricht einem Anschlussgrad von 13,8 %. Angesichts der Bedeutung der umweltverträgliche Verwertung von Bioabfällen ist dies noch immer zu gering. Daher gilt es, auch in den nächsten Jahren weitere Einwohner des Landkreises von der Getrenntsammlung der Bioabfälle zu überzeugen. Die intensive Abfallberatung und Öffentlichkeitsarbeit auf diesem Gebiet werden daher fortgeführt.

Die Abfallbilanz gibt zudem Auskunft über Herkunft und Verbleib der Abfallarten.

Biotonnen-Modellversuch

Unser unter anderem in der Stadt Zwickau durchgeführter viermonatiger Modellversuch in Großwohnanlagen konnte mit einem positiven Ergebnis beendet werden.

Hintergrund des Versuches ist die seit 01.01.2015 gesetzlich vorgeschriebene getrennte Sammlung von Bioabfällen. Der Landkreis Zwickau ist daher gefordert, die Sammlung von Bioabfällen zu verstärken und die Bevölkerung für die Notwendigkeit dieser zu sensibilisieren.

Die Auswahl von Modellgebieten in dicht besiedelten Großwohnanlagen bot daher die Gelegenheit aufzuzeigen, ob das vorhandene Potenzial an Bioabfällen effizient zu erschließen ist, da insbesondere in diesen Gebieten ein hoher Anteil organischer Abfälle im Hausmüll vorhanden ist. Bisher sind Großwohnanlagen nur unterdurchschnittlich an die vom Landkreis Zwickau angebotene Bioabfallsammlung angeschlossen.

Begleitet wurde der Modellversuch durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit mittels Postwürfen und mehreren Vor-Ort-Sprechzeiten der Abfallberater/-innen. Gleichzeitig erhielt jeder Haushalt zu Beginn ein Starterset.

Der Modellversuch zeigte, dass das vorhandene Bioabfallpotenzial in dicht besiedelten Gebieten effizient und hochwertig erschlossen werden kann. Der überwiegende Teil der Bewohner zeigt ein ausgesprochenes Bewusstsein für die Notwendigkeit der getrennten Bioabfallsammlung aus umweltökologischen Gründen.

Meinungsumfrage zur Öffentlichkeitsarbeit

Um unsere Abfallberatung bedarfsgerechter ausrichten zu können, haben wir 2018 eine Meinungsumfrage durchgeführt. Wir bedanken uns sehr herzlich für Ihre Einsendungen und wollen Ihnen die Ergebnisse nicht vorenthalten:

 97 Prozent der Teilnehmer kennen unseren Abfallkalender und 87 Prozent wünschen weiterhin die Zusendung. Häufigster Änderungswunsch war die Aufnahme des Tourenplans. Dieser umfasst jedoch über 25 DIN A4 Seiten und kann deshalb nicht sinnvoll abgebildet werden. Er soll künftig  allen Eigentümern mit dem Abfallgebührenbescheid individuell mitgeteilt werden. Zusätzlich zur Online-Abfrage wird der Tourenplan im Laufe des Jahres auch in Form eines grundstücksbezogenen Jahreskalenders zum Download bereitstehen. 

 

44 Prozent der Umfrage-Teilnehmer  kennen unsere Internetseiten. Bewertet werden diese mit einer Durchschnittsnote von 2,8 (Skala von 1 bis 5). Wir haben daraufhin versucht, unseren Internetauftritt übersichtlicher und klarer zu gestaltet. Wir freuen uns über Ihr Feedback, ob uns Verbesserungen gelungen sind.

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