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Landrat Carsten Michaelis, Oberbürgermeister Sören Kristensen und weitere Personen vor einem neuen Bus bei Winterwetter

09. Januar 2026

Der Landkreis Zwickau übernimmt mit dem neuen Verkehrsvertrag, der am 1. Januar 2026 in Kraft getreten ist, eine bundesweite Vorreiterrolle im Bereich der Elektromobilität.

Rund 70 Prozent der jährlich gefahrenen 4,1 Millionen Kilometer im Regionalbusverkehr werden zukünftig mit Elektrofahrzeugen zurückgelegt. Damit gehört der Landkreis Zwickau zu den ersten Regionen in Deutschland, die im ÖPNV eine solch hohe Quote an elektrisch betriebenen Bussen erreichen.

"Mit dem Start des neuen Verkehrsvertrags setzen wir einen wichtigen Schritt in die Zukunft des öffentlichen Personennahverkehrs. Wir übernehmen Verantwortung für den Klimaschutz und bieten den Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Zwickau eine moderne, nachhaltige Mobilitätslösung", so Landrat Carsten Michaelis. "Der Landkreis Zwickau wird damit nicht nur zum Vorreiter im ländlichen Raum, sondern auch zum Leuchtturmprojekt für Elektromobilität im Regionalverkehr."

70 Prozent elektrisch – der Beitrag zum Klimaschutz

Ab 2026 wird mehr als die Hälfte der eingesetzten Busse im Landkreis Zwickau elektrisch betrieben. Insgesamt kommen 56 Elektrobusse (BEV) zum Einsatz. Ab dem Normalbetrieb werden mit einer schrittweisen Hochlaufphase rund 70 Prozent der gefahrenen Kilometer elektrisch zurückgelegt. „Das ist ein bedeutender Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen und ein klarer Schritt hin zu einem klimafreundlicheren Nahverkehr“, erklärt André Jalowy, Geschäftsführer der Regionalverkehr Westsachsen GmbH (RVW). "Die Elektrobusse sind nicht nur umweltfreundlich, sondern auch wirtschaftlicher im Betrieb. Damit ist die Umstellung sowohl nachhaltig als auch langfristig kostengünstig. Als langjähriger Betreiber des ÖPNV im Landkreis Zwickau, sind wir stolz auch die neue Vertragsperiode gemeinsam mit dem Landkreis Zwickau gestalten zu können."

Fahrzeuge mit regionalem Design

Das Design der Elektrobusse wurde vom Landkreis Zwickau als Aufgabenträger des ÖPNV entwickelt und trägt damit die Identität des Landkreises. "Die Busse tragen das Design des Landkreises Zwickau und machen so den regionalen Charakter des ÖPNV sichtbar", sagt Landrat Michaelis. 

Die Busse sind mit grafischen Elementen versehen, die typische Motive und Landschaften aus dem Landkreis Zwickau zeigen. So wird der Bus nicht nur zum Transportmittel, sondern auch zum "rollenden Botschafter" für den Landkreis und seine nachhaltige Ausrichtung.

Ladeinfrastruktur 

Für die Ladeinfrastruktur sorgt die Juno Solar GmbH & Co. KG. am Standort Werdau, die vor Ort zwölf Ladepunkte installiert hat. Diese bieten den Elektrobussen die nötige Energie, um im Regelbetrieb umweltfreundlich unterwegs zu sein. "Mit den Ladesäulen und der Ladeinfrastruktur leisten wir einen weiteren wichtigen Beitrag zur Elektromobilität und unterstützen die Umstellung des öffentlichen Nahverkehrs im Landkreis Zwickau", betont Denny Schädlich, Geschäftsführer der Juno Solar GmbH & Co. KG. "Gleichzeitig hoffen wir, dass dieses Projekt auch andere Unternehmen ermutigt, den Schritt zur Elektrifizierung ihrer eigenen Fahrzeugflotten zu gehen."

"Werdau als Teil des Landkreises profitiert direkt von dieser Umstellung und spielt eine zentrale Rolle im Konzept für den E-Bus-Verkehr", betont Sören Kristensen, Oberbürgermeister von Werdau. "Die Ladeinfrastruktur in unserer Stadt wird zur Schaltzentrale für die Elektromobilität im Landkreis und unterstützt die nachhaltige Entwicklung unserer Region."

Ausblick

Mit dem Start des neuen Verkehrsvertrags wird nicht nur die Elektromobilität eingeführt, sondern in den nächsten Jahren auch das Liniennetz weiterentwickelt. Im Frühjahr 2026 wird es bereits einen neuen Stadtverkehr in Wilkau-Haßlau geben, der die regionale Mobilität weiter verbessert. Der Landkreis Zwickau setzt damit konsequent auf eine Zukunft der Mobilität, die nachhaltig, modern und bürgernah ist.

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